http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews#dcopt=ist;#1367409200#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##1568609046#120#600#3
Medienhaus Lensing
05.02.2012 12:14 Uhr
Schriftgröße: A A A

Debatte über ein Verbot der Linkspartei

Baden-Württembergs CDU-Fraktionschef Hauk heizt die Debatte über ein Verbot der Linkspartei an. Linke-Bundeschef Ernst sieht eine Kampagne rechter Hardliner. Und auch Verfassungsrichter Kirchof staunt.

«
1/1
»

Die Diskussion über einen Verbotsantrag gegen die Linksparteiist noch nicht vom Tisch. Foto: Jens Ressing/Archiv (Foto: dpa)

Berlin (dpa) - Der Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Ferdinand Kirchhof, hat sich verwundert über die Diskussion zu einem Verbotsantrag gegen die Linkspartei geäußert. «Man liest die Zeitung und staunt», sagte er der «Welt am Sonntag».

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hatte gefordert, einen Verbotsantrag gegen die Linkspartei zu prüfen, stieß jedoch auch in den eigenen Reihen auf Kritik. Er hatte gesagt: «Ich denke, wir sollten alle Anstrengungen unternehmen, dass wir mittelfristig auch zu einem Verbotsverfahren kommen.»

Baden-Württembergs CDU-Fraktionschef Peter Hauk hält ein Verbotsverfahren gegen die Linkspartei für denkbar. Zwar sei es überzogen, derzeit nach einem Verbot zu rufen. Doch die Situation ändere sich, wenn sich Vizefraktionschefin Sahra Wagenknecht und Vertreter der kommunistischen Plattform in der Führung durchsetzen würden, sagte Hauk der Nachrichtenagentur dpa. «Dann muss man darüber nachdenken, ob dann nicht ein Verbot unter Umständen infrage kommt.»

Der Bundesvorsitzende der Linkspartei, Klaus Ernst, hält die Aussagen für den Teil einer Kampagne gegen seine Partei. «Das sind keine Aussetzer mehr», sagte Ernst am Samstag der Internetplattform n-tv.de. «Die rechten Hardliner in der Union erliegen einem gefährlichen Irrtum.»

Hauk forderte, dass Extremismus von links genauso behandelt wird wie jener von rechts. Linke-Politikerin Wagenknecht reagierte empört: «Wer die Linke mit der NPD gleichsetzt, betreibt eine gefährliche und unerträgliche Verharmlosung des Nazi-Terrors», sagte sie n-tv.de.

Das Bundesverfassungsgericht wird sich auf Antrag mehrerer Linke-Politiker mit der Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz befassen. Auf die Frage, ob das Eintreten für den demokratischen Sozialismus verfassungsfeindlich sei, sagte Kirchhof: «Es kommt darauf an, was man darunter versteht.» Das Grundgesetz lege kein Wirtschaftssystem fest, es «garantiert allerdings Grundrechte wie Unternehmerfreiheit oder Eigentumsfreiheit».



Fotostrecke
Inmitten der hochgereckten Arme begeisterter Musikfans leuchten die Farben der Flagge Portugals: Momentaufnahme vom Rock Festival in Lissabon. Foto: Jose Sena Goulao
1/100

Bilder des Tages

Interessantes, Bewegendes, Kurioses: Die Bilder des Tages zeigen Menschen, Momente und Ereignisse, die einen besonderen Eindruck hinterlassen haben. mehr...

Gesetzesreform

1

Bundesbürger werden nach Organspende gefragt

Derzeit warten rund 12 000 Menschen auf ein Organ. Dennoch hat nur eine Minderheit der Bürger einen Organspendeausweis ausgefüllt. Foto: Frank May/Archivbild

BERLIN Niemand wird zum Ja gezwungen, aber alle werden gefragt - die Bürger sollen sich zur Organspende bekennen. Nach rund 15 Jahren Debatte zieht der Bundestag Konsequenzen aus dem fatalen Organmangel. mehr...

2

Ägypten: Islamist und Ex-Militär in der Stichwahl

Keiner der zwölf Kandidaten konnte die absolute Mehrheit erreichen. Foto: Andre Pain

Kairo (dpa) Der Kampf um die Nachfolge des im Vorjahr entmachteten ägyptischen Langzeitpräsidenten Husni Mubarak wird erst in drei Wochen entschieden. mehr...

Doppelspitze Laschet/Laumann

3

Lob und Kritik kommen von der CDU-Basis

Karl-Josef Laumann (r.), und  Armin Laschet sollen die CDU in Nordrhein-Westfalen zu einem Neubgeinn führen.

DÜSSELDORF Den einen idealen Kandidaten wird es an der Spitze der NRW-CDU vorerst nicht geben. Laschet und Laumann sollen den am Boden liegenden Landesverband gemeinsam aufrichten. Teile der Basis fordern jetzt eine Urwahl - andere warnen dagegen vor einem Führungsvakuum. mehr...

4

Ist die Organspende eine ethische Pflicht?

Die Bundesregierung wird künftig jeden Bundesbürger offensiv nach Organspende fragen. Ist das richtig oder nicht? mehr...

5

Jeder Bundesbürger soll über Organspende nachdenken

Derzeit warten rund 12 000 Menschen auf ein Organ. Dennoch hat nur eine Minderheit der Bürger einen Organspendeausweis ausgefüllt. Foto: Frank May/Archivbild

Berlin (dpa) Alle Bundesbürger ab 16 Jahren werden künftig offensiv nach ihrer Bereitschaft zur Organspende nach dem Tod gefragt. Das beschloss der Bundestag nach jahrelanger Diskussion fast geschlossen. mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##385880310#350#125#12
Weitere Themen
Im November 2009 beschloss der GM-Verwaltungsrat überraschend, Opel doch zu behalten.

Hintergründe und Rückblick

Opels langer Weg

Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum.  mehr...

Die Fracking-Methode macht vielen Bürgern Angst. Hier demonstrieren Bürger aus Lünne im Emsland.

Widerstand wächst

Gasbohrungen in NRW

Geplante Erdgas-Bohrungen der Energiekonzerne sorgen für Konflikte.  mehr...

Interview-Serie

Ein Gespräch in der Chefetage

Wir fühlen Top-Managern aus der deutschen Wirtschaft auf den Zahn.  mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##1738277583#300#250#4
Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
MünsterscheZeitung.de | DorstenerZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de | immo.RuhrNachrichten.de