http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews#dcopt=ist;#446708200#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##138885346#120#600#3
Medienhaus Lensing
13.06.2008 07:07 Uhr
Schriftgröße: A A A

NRW wird älter: Laschet fordert Konzepte

DORTMUND Der demografische Wandel beschäftigt die NRW-CDU am Samstag auf ihrem Landesparteitag in Dortmund. Im Vorfeld hat Generationenminister Armin Laschet (CDU) hat an die Kommunen appelliert, sich stärker mit den Folgen der älter werdenden Gesellschaft auseinanderzusetzen. Als vorbildlich hob er die Initiativen in Schwerte und Bielefeld hervor.dpa

«
1/1
»

Nordrhein-Westfalens Bevölkerung wird älter. Das soll Konsequenzen haben, so Generationenminister Laschet. 

Artikel zu diesem Thema
Artikel aus diesem Ressort
Lust auf mehr? Dann testen Sie uns! Erhalten Sie unsere Tageszeitung zwei Wochen lang gratis.
Lesen Sie die Ruhr Nachrichten als eZeitung auf dem iPad 2 - beides zusammen ab 22,99 €/ Monat* im Paket.
Reisen Sie zurück ins Dortmund der 1930er bis 1980er Jahre - mit den Filmschätzen der Ruhr-Nachrichten-Leser.
5 DVDs für 69,90€

In einigen Regionen des Landes werde bis 2025 ein Bevölkerungsrückgang zwischen 10 und 16 Prozent prognostiziert, sagte Laschet in Düsseldorf. In manchen Großstädten werde die Bevölkerung dagegen deutlich wachsen.

«Über die Folgen müssen wir jetzt nachdenken», mahnte der Minister.

Erster Demografieausschuss in NRW

Als vorbildlich hob Laschet Initiativen in Bielefeld und Schwerte hervor. Bielefeld habe eine Demografie-Beauftragte, Schwerte als erste Kommune in NRW einen Demografie-Ausschuss eingesetzt, der sich mit jeder Ratsentscheidung auseinandersetze. Auch auf Landesebne müsse jedes Gesetz vor der Verabschiedung einen „Generationen-Check“ durchlaufen, betonte Laschet. Darüber werde er wachen.

Laschet: Auhebung von  Altersbegrenzung nötig

In der Gesellschaft dürften keine Negativ-Szenarien von einem „Aufstand der Alten“, entworfen werden, kritisierte der CDU- Politiker. Stattdessen müsse schon im Kindergarten darauf geachtet werden, ein modernes Bild einer aktiven älteren Generation zu vermitteln. Nicht mehr zeitgemäß seien Altersbegrenzungen in Beruf und Ehrenämtern. Dewegen gehörten sie abgeschafft. Dies sieht auch der CDU-Leitantrag für den Parteitag vor.

„Mit dem demografischen Wandel ist es ein bisschen wie mit der Gletscherschmelze“, sagte Laschet. „Es findet schleichend statt, man nimmt nicht es nicht wahr.“ Dabei seien große Herausforderungen zu bewältigen, etwa beim Facharbeitermangel oder auch in der Pflege.

Keine globalen Antworten

Anders als beim Klimawandel gebe es auf die vielfältigen Fragen der älter werdenden Gesellschaft keine globalen Antworten. Vielmehr müsse jedes Land und jede Kommunen selbst handeln. „Viele EU-Staaten haben Bevölkerungszuwachs. Dort stellen sich die Probleme ganz anders.“

In Gelsenkirchen wird bis 2025 ein Rückgang der Bevölkerungszahlen um über 16 Prozent erwartet, im Hochsauerlandkreis um rund 13 Prozent Als wachsende Regionen gelten dagegen Köln, Bonn und Aachen. In ganz NRW wird die Bevölkerungszahl bis 2050 voraussichtlich um 2 Millionen auf rund 16 Millionen sinken. Die Zahl der über 80-Jährigen wird sich den Prognosen zufolge bis dahin auf rund 2,2 Millionen verdreifachen.

Mehr Zuwanderkinder aufs Gymnasium

Bei ihrem Landesparteitag wird sich die CDU auch mit der Frage auseinandersetzen, wie Zuwanderer besser in die schrumpfende deutsche Gesellschaft integriert werden können. „Wir müssen mehr Zuwandererkinder aufs Gymnasium kriegen“, sagte Laschet. Während in NRW knapp jeder dritte deutsche Schulabgänger sein Abitur in der Tasche hat, erreicht dies nur jeder neunte ausländische Absolvent. Um ihre Qualifizierung zu fördern, versucht die Landesregierung, mehr Schulabgänger mit Zuwanderungsgeschichte für den Lehrerberuf zu gewinnen.

Fast 40 Prozent der bis zu sechs Jahre alten Kinder in NRW haben eine Zuwanderungsgeschichte. Insgesamt leben hier 4,2 Millionen Bürger mit ausländischen Wurzeln. Das sind rund 25 Prozent der Landesbevölkerung.

 



In NRW

1

Ministerin: E-Zigaretten sind im Nichtraucherbereich unzulässig

Ein Raucher nutzt eine E-Zigarette.

Düsseldorf In Nichtraucherbereichen dürfen auch keine elektrischen Zigaretten genossen werden. Das geht aus einer gemeinsamen Antwort der nordrhein-westfälischen Ministerien für Gesundheit und für Verbraucherschutz auf eine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion hervor. mehr...

Am Freitag

2

Polizei setzt beim Blitzer-Marathon doch auf Überraschungen

Die Blitzer-Autos werden unauffällig platziert.

NRW Der angekündigte Blitzer-Marathon am Freitag wird in den Städten NRWs unterschiedlich gehandhabt. Ursprünglich hatte Innenminister Jäger erklärt, alle Geschwindigkeits-Messstellen nennen zu wollen. Am Dienstag meldeten aber viele Polizei-Dienststellen: Man setze sehr wohl auf den Überraschungseffekt. mehr...

Proteste in Griechenland

3

Sparpaket stellt griechische Regierung vor Zerreißprobe

Während ein zweitägiger Streik den öffentlichen Verkehr im Land weitgehend lahmlegte, kam es im Zentrum Athens zu Zusammenstößen zwischen Autonomen und der Polizei.

Athen Für Griechenland geht es um alles, die Lage in Athen spitzt sich zu. Nicht nur auf der Straße regt sich breiter Widerstand gegen das Sparprogramm. Die Regierung muss erste Rücktritte verkraften. Die Abstimmung im Parlament am Wochenende könnte spannend werden. mehr...

4

Wulff nutzte Firmen-Handy eines Freundes

Bundespräsident Christian Wulff verläßt das Schloss Bellevue in Berlin. Foto: Wolfgang Kumm

Berlin (dpa) Als niedersächsischer Regierungschef hat Bundespräsident Christian Wulff mehrere Monate lang ein Firmen-Handy des befreundeten Filmfondsmanagers David Groenewold benutzt. mehr...

Syrien

5

Mindestens 25 Tote durch Bombenanschläge

Bei zwei gewaltigen Bombenanschlägen vor Einrichtungen der Sicherheitskräfte in Aleppo sind zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Foto: Syrian Arab News Agency (SANA)

Damaskus/Berlin Bei zwei Bombenanschlägen in der syrischen Stadt Aleppo sind am Freitag mindestens 25 Menschen getötet worden. In der syrischen Protesthochburg Homs bahnt sich nach sechstägigem Dauerbeschuss eine humanitäre Katastrophe an. mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##1420211079#350#125#12
Weitere Themen
Im November 2009 beschloss der GM-Verwaltungsrat überraschend, Opel doch zu behalten.

Hintergründe und Rückblick

Opels langer Weg

Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum.  mehr...

Die Fracking-Methode macht vielen Bürgern Angst. Hier demonstrieren Bürger aus Lünne im Emsland.

Widerstand wächst

Gasbohrungen in NRW

Geplante Erdgas-Bohrungen der Energiekonzerne sorgen für Konflikte.  mehr...

Interview-Serie

Ein Gespräch in der Chefetage

Wir fühlen Top-Managern aus der deutschen Wirtschaft auf den Zahn.  mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##822533427#300#250#4
Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
MünsterscheZeitung.de | DorstenerZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de | immo.RuhrNachrichten.de