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Medienhaus Lensing
13.04.2009 17:09 Uhr
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Ostermarschierer demonstrieren gegen den Krieg

DÜSSELDORF/ DUISBURG Bei den traditionellen Ostermärschen haben am Osterwochenende in Nordrhein-Westfalen rund 1000 Menschen für Frieden demonstriert. Beim „Ostermarsch Rheinland“ am Samstag in Düsseldorf zählte die Polizei rund 500 Menschen, die durch die Innenstadt zur Abschlusskundgebung vor das Rathaus zogen. Nur etwa 150 Demonstranten beteiligten sich laut Polizei am „Ostermarsch Ruhr“ durch Duisburg. Rund 170 Aktivisten zogen am Ostermontag von Bochum zum Abschluss in die Dortmunder Nordstadt.dpa

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Die Ostermärsche richten sich in diesem Jahr gegen die Nato und den Afghanistan-Krieg. (Foto: dpa)

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An Rhein und Ruhr demonstrierten die Friedensaktivisten am Sonntag überwiegend auf zwei Rädern. In Essen trafen sich laut Polizei etwa 100 Teilnehmer zu einer Kundgebung im Stadtzentrum, um anschließend gemeinsam nach Gelsenkirchen zu radeln.

In Köln setzte sich ein Motorradkorso zur Friedensfahrt in Bewegung. Daran nahmen nach Polizeiangaben rund 120 Biker teil.
Neben den Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan stand die von US-Präsident Barack Obama geforderte Welt ohne Atomwaffen im Mittelpunkt.

Motto: "Nein zum Krieg."

Unter dem Motto „Nein zum Krieg - Nein zur NATO! Atomwaffen abschaffen, Afghanistankrieg beenden“ setzten sich die Ostermarschierer in Bewegung. „Die Ostermärsche haben unter anderem durch die von Präsident Obama neu angestoßene Diskussion über eine atomwaffenfreie Welt an Relevanz und Resonanz gewonnen“, erklärte der Geschäftsführer des Netzwerks Friedenskooperative, Manfred Stenner.

Bundesweit gibt es nach Angaben der Informationsstelle Ostermarsch über die Feiertage Veranstaltungen in mehr als 70 Städten. In den frühen 1980er Jahren hatten die Ostermärsche der Friedensbewegung in der damaligen Bundesrepublik ihren Höhepunkt erreicht, mehrere hunderttausend Menschen beteiligten sich. 


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