Hintergründe und Rückblick
Opels langer Weg
Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##570549210#120#600#3
|
DÜSSELDORF Am Anfang stand ein privates Mittagessen Ende Februar bei einem türkischen Künstler. Was der türkische Generalkonsul in Düsseldorf, Hakan Kivanc, dabei gesagt haben soll, hat inzwischen eine diplomatische Affäre ausgelöst, die immer weitere Kreise zieht. Es geht um angebliche rassistische Äußerungen gegen Deutsche.
(Foto: dpa)
Ursprung der Affäre ist der Kampf um die Rettung eines der ältesten christlichen Klöster, Mor Gabriel in Südostanatolien. Unterstützer des Klosters hatten Kivanc am 22. Februar zu dem Essen geladen.
Tätowierungen für Türken - wie im Dritten Reich
Teilnehmer fertigten trotz Bitte um Vertraulichkeit ein Gedächtnisprotokoll mit brisantem Inhalt an: Die Deutschen würden, wenn sie es könnten, allen aus der Türkei ein 'T' tätowieren und ihnen das gleiche antun, was sie währende der Nazi-Diktatur den Juden angetan hätten, wird Kivanc zitiert.
Braunes Blut in deutschen Adern
Wenn man den Deutschen die Pulsadern aufschneiden würde, würde bei ihnen braunes Blut fließen. Den Deutschen solle man nicht vertrauen, die Türkei sei die einzige Schutzmacht, die alle Türken in Deutschland schützen würde.
CDU und CSU schritten ein
Das brachte CDU und CSU auf den Plan. Der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion Hans-Peter Uhl (CSU) und die für Extremismus zuständige CDU-Abgeordnete Kristina Köhler fordern vom Auswärtigen Amt (AA), die Türkei um den Abzug des Generalkonsuls aus Deutschland zu bitten. Das AA will nach Angaben eines Sprechers „umgehend“ Kontakt mit der Türkei aufnehmen, um über das weitere Vorgehen im Fall Kivanc zu entscheiden.
"Es war unsere Bürgerpflicht."
Der Sprecher der Initiative Mor Gabriel, der Kölner CDU-Politiker Kubilay Demirkaya, rechtfertigt die späte Veröffentlichung der angeblichen Äußerungen: „Es war unsere Bürgerpflicht, das zu veröffentlichen“, sagt er der Deutschen Presse-Agentur dpa. Allerdings war Demirkaya selbst bei dem Mittagessen im Februar nicht dabei. Er habe einige Gäste später um das Protokoll gebeten und nur einige Zitate geglättet, sagt er der dpa.
"Das schadet uns allen."
Der Streit berührt das heikle Verhältnis von Christen und Muslimen in der Türkei. Die in Deutschland lebenden christlichen Minderheiten wie Aramäer und Armenier, aber auch die Aleviten und Kurden, sehen die Türkei keineswegs als Schutzmacht. Sie fühlen sich im Gegenteil auch in Deutschland von der türkischen Politik denunziert.Ein anderer Teilnehmer des verhängnisvollen Mittagessens, der Künstler Ismail Coban, machte Demirkaya am Donnerstag schwere Vorwürfe wegen der Veröffentlichung. „Das schadet der Initiative, das schadet dem Konsulat, das schadet uns allen“, sagte Coban der dpa.
Hetze gegen die Türkei
Demirkaya habe mit „seinen hinzugedichteten Verfälschungen eine Erklärung abgegeben, um daraus seine persönlichen Vorteile zu ziehen“, erklärte Coban in einem offenen Brief. Um seine Ziele zu erreichen, hetze Demirkaya gegen den türkischen Staat und seine diplomatischen Vertreter.
Vermeintlicher Nationalist
Mit Befremden wird der Streit um den Konsul in anderen türkischen Migrantenverbänden betrachtet. Kivanc wird als westlich orientiert beschrieben mit guten Kontakten in die deutsche Gesellschaft. Durch die Vorwürfe stehe er nun als Nationalist da. Manche vermuten auch, dass mit dem Streit das Streben der Türkei in die EU torpediert werden soll.
NRW Der angekündigte Blitzer-Marathon am Freitag wird in den Städten NRWs unterschiedlich gehandhabt. Ursprünglich hatte Innenminister Jäger erklärt, alle Geschwindigkeits-Messstellen nennen zu wollen. Am Dienstag meldeten aber viele Polizei-Dienststellen: Man setze sehr wohl auf den Überraschungseffekt. mehr...
Berlin Bundespräsident Christian Wulff gerät wegen seiner Urlaube als niedersächsischer Ministerpräsident erneut in die Schlagzeilen. mehr...
Düsseldorf Für Fußgänger ist der Straßenverkehr in NRW im vergangenen Jahr wieder deutlich gefährlicher geworden. Doppelt so viele Tote wie im Vorjahr verzeichnete das Innenministerium, zudem 13 Prozent mehr Verkehrstote. Die Reaktion: Am Freitag werden 1400 Tempo-Kontrollstellen aufgebaut - und 24 Stunden lang durchgeblitzt. mehr...
Berlin Der Bundesfreiwilligendienst hat sich offenbar zu einem echten Erfolgsmodell entwickelt. Nachdem zunächst vermutet worden war, dass mit dem Wegfall der Wehrpflicht kaum noch jemand die ehemaligen Zivildienststellen besetzen würde, sind sie nun alle belegt: Der Bund hat einen Einstellungsstopp verhängt. mehr...
Trotz aller Proteste erhalten die Abgeordneten in Nordrhein-Westfalen ab März eine Diätenerhöhung von 500 auf 10 726 Euro. Das beschloss der Düsseldorfer Landtag am Mittwoch mit klarer Mehrheit der rot-grünen Regierungsfraktionen und der oppositionellen CDU. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##1988041230#350#125#12
|
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##1421328098#300#250#4
|