Widerstand wächst
Gasbohrungen in NRW
Geplante Erdgas-Bohrungen der Energiekonzerne sorgen für Konflikte. mehr...
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Der derzeitige Dalai Lama (72) gilt den Tibetern als 14. Wiedergeburt des Buddhas des Mitgefühls.
Bilder:
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| Der Dalai Lama |
Der 14. Dalai Lama wurde mit dem bürgerlichem Namen Lhamo Thondup am 6. Juli 1935 im Nordosten Tibets als Sohn einer Bauernfamilie geboren und 1937 „entdeckt“. Nachdem der Junge mit dem Mönchsnamen Tenzin Gyatso 1940 als Dalai Lama inthronisiert und 1950 mit der Volljährigkeit zum Oberhaupt eines unabhängigen Tibet ausgerufen worden war, marschierte noch im
Brutal niedergeschlagen
Im März 1959 musste der 14. Dalai Lama nach dem von den Chinesen brutal niedergeschlagenen „Volksaufstand“ in der tibetischen Hauptstadt Lhasa endgültig über die Berge ins indische Exil fliehen, wo er bis heute lebt. Die meisten Klöster und Tempel seines Landes wurden zerstört. In seinem indischen Hauptquartier Dharamsala steht er einer demokratisch geführten Exil-Regierung für die geschätzten sechs Millionen Tibeter weltweit vor. Von dort aus operiert der Dalai Lama durch Reisen und Medienauftritte weltweit als Symbolfigur eines gewaltlosen tibetischen Widerstands.
Ziel ist eine weitestgehende Autonomie unter nomineller Oberhoheit der Volksrepublik China. 1989 erhielt der Dalai Lama den Friedensnobelpreis. Gleichwohl ist Tibet mit Rücksicht auf die welt- und wirtschaftspolitische Bedeutung Chinas bis heute von keinem Land staatlich anerkannt.
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