Widerstand wächst
Gasbohrungen in NRW
Geplante Erdgas-Bohrungen der Energiekonzerne sorgen für Konflikte. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##603151096#120#600#3
|
DORTMUND Schwere Vorwürfe hatten Ärzte gegen die Mutter eines schwerkranken Kindes erhoben: Sandra Tiefenhoff (32) stand im Verdacht, ihren Sohn Nik (4) vergiftet zu haben. Nun entlastet ein Gutachten die Mutter - und bringt einen anderen Verdächtigen ins Spiel.
Entlastet: Sandra Tiefenhoff mit Sohn Nik. (Foto: privat)
Im Urin des Jungen fanden die Mediziner Rückstände eines Antidepressivums für Erwachsene, an seinen entzündeten Wunden bakterielle Erreger, die die Mutter ihm angeblich mit Speichel zugefügt haben soll. Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen versuchten Totschlags, da aber kein dringender Tatverdacht bestand, beantragte die Behörde keinen Haftbefehl. Dennoch hatten die Anschuldigungen für Sandra Tiefenhoff weit reichende Folgen – auf Antrag des Jugendamtes verbot ihr das Familiengericht, ihren Sohn zu sehen.
Mangelnde Hygiene wahrscheinlich
Ende Februar lag die erste Expertise eines Rechtsmediziners zu dem Medikament im Körper des Kindes vor: „Der Gutachter konnte eindeutig ausschließen, dass der Wirkstoff jemals im Urin vorhanden war“, erklärte die ermittelnde Staatsanwältin Carola Jakobs. Jetzt liegt auch das Gutachten eines Bakteriologen vor: Danach ist die Ursache der Blutvergiftung des Kindes mit hoher Wahrscheinlichkeit mangelnde Hygiene bei der Behandlung. Die Verunreinigung an den venösen Zugängen sei möglicherweise auf nicht richtig desinfizierte Hände des medizinischen Personals zurückzuführen. Eine absichtliche Injektion der Erreger sei dagegen „höchst unwahrscheinlich“, bescheinigt der Experte .
Die Staatsanwaltschaft will in der kommenden Woche entscheiden, ob das Ermittlungsverfahren eingestellt wird. Unter Umständen muss sich das Klinikum Dortmund wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten. „Jetzt ist endlich herausgekommen, dass ich immer die Wahrheit gesagt habe“, erklärte Sandra Tiefenhoff gestern. Sie erwägt jetzt Schadensersatzklagen.
Bochum/Hamm Fünf Tage nach dem heftig kritisierten Ausbruch aus dem Bochumer Gefängnis ist der geflohene Häftling wieder hinter Gittern. Er wurde in Recklinghausen bei einem Ladendiebstahl gefasst. mehr...
NRW Minusgrade und noch kein Ende in Sicht: In ganz NRW bleibt es auch in den kommenden Tagen bitterkalt. In der Eifel sank das Thermometer bis auf minus 18,8 Grad. Etwas wärmer soll es zur Wochenmitte werden. Experten warnen vor dem Betreten von Eisflächen. mehr...
Gelsenkirchen Nach dem Bekanntwerden seiner Alzheimer-Erkrankung hat sich der ehemalige Fußball-Manager Rudi Assauer erstmals in einem Fernsehinterview zu seinem Leben mit der Krankheit geäußert. „Rundum geht es mir gut“, sagte Assauer am Freitag in der ZDF-Sendung „Volle Kanne“. mehr...
DÜSSELDORF Ermittler einer Mordkommission haben am Freitag in einer Düsseldorfer Schule einen 16-jährigen Schüler wegen versuchten Totschlags festgenommen. Der Jugendliche habe kurz darauf gestanden, vor vier Wochen in der Düsseldorfer Altstadt einen 22-jährigen Mann aus dem Ruhrgebiet niedergestochen und schwer verletzt zu haben, berichtete die Polizei. mehr...
DUISBURG Am Freitag werden in der Duisburger Zoohandlung Zajac die ersten Hundewelpen verkauft. Tierschützer reagieren mit Empörung. Zu Recht? Darüber sprach der bekannte Hundetrainer Martin Rütter im Interview. mehr...

|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##221240173#300#250#4
|