Wettbewerb: Bertelsmann zeichnet NRW-Schüler für Integrationsprojekte aus
GÜTERSLOH/BERLIN Neun Schülerprojekte aus ganz Deutschland sind am Freitag in Berlin beim Integrationswettbewerb „Alle Kids sind VIPs“ der Bertelsmann Stiftung ausgezeichnet worden. Unter den Siegerschulen des erstmals verliehenen Preises sind auch drei aus Nordrhein-Westfalen. Sie bekommen jetzt Besuch von Promis.
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In ihren Projekten zur Integration von Kindern aus Migrantenfamilien veranstalteten die Schüler etwa ein multikulturelles Sportfest, besuchten gemeinsam eine Moschee oder absolvierten ein Konflikttraining.
VIP besucht Gewinnerschulen
Der Gewinn umfasst den Schulbesuch eines „echten“ VIP, darunter etwa der deutsche Fußball- Nationalspieler Mario Gomez, Sänger Rea Garvey („Reamonn“), Shary Reeves („Wissen macht Ah!“), Susan Sideropoulos („Gute Zeiten Schlechte Zeiten“) und Boxweltmeisterin Ina Menzer.
„Mit unserem Wettbewerb wollen wir Kinder und Jugendliche ermutigen, sich für eine bessere Integration an ihren Schulen einzusetzen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Gunter Thielen. Eine Jury honorierte mit den Preisen unter anderem ein Musicalprojekt, Videos sowie Sprach- und Tanzinitiativen. Unter den Siegern waren auch zwei Schulen aus Baden-Württemberg sowie jeweils eine Schule aus Sachsen, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein.
Über 100 Bewerber
Die Anforderungen für die Teilnahme am Wettbewerb waren sehr frei. So setzten sich Hauptschüler aus Tübingen bei einem musikalischen Projekt für mehr Toleranz ein. In Kiel bekochten Schüler aus Zuwanderer-Familien ihre Mitschüler auf traditionelle Art und Weise. Ein Aufklärungsvideo gegen Ausländerhass drehten Schüler in Dresden.
Mehr als 100 weiterführende Schulen hatten sich beworben. Per Online-Voting wurden die besten 20 bestimmt, aus denen die Jury die Gewinner-Projekte ermittelte. Die Idee zu dem Wettbewerb entstand im Zuge des 2008 verliehenen Carl-Bertelsmann-Preises zum Thema „Integration braucht faire Bildungschancen“.








