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Medienhaus Lensing
08.09.2011 23:24 Uhr
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Epizentrum am Niederrhein: Erdbeben erschüttert Nordrhein-Westfalen

NRW Um 21.02 Uhr hat ein Erdstoß große Teile Nordrhein-Westfalens erschüttert. Das Epizentrum lag am Niederrhein zwischen Goch und der holländischen Grenze. Die Stärke geben Geologen mit 3,7 bis 4,2 an.Von Peter van Dyk, Oliver Koch und Philipp Ostrop

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Hier war das Epizentrum laut Geoforschungsinstitut Potsdam:

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23.24 Uhr: Mit dieser Meldung von dpa beenden wir unseren Ticker. Morgen früh berichten wir weiter.
Über die Stärke des Erdbebens und das Epizentrum am Niederrhein hatte es zunächst unterschiedliche Angaben verschiedener Institute gegeben. Die Erdbebenstation Bensberg wies die Stärke am späten Abend mit 4,4 auf der Richterskala aus. Das Epizentrum sei in Goch am Niederrhein gewesen, sagte der Leiter der Erdbebenstation, Prof. Klaus Hinzen von der Universität Köln, der Nachrichtenagentur dpa.
Das Beben sei kurz nach 21.00 Uhr in einem Radius von rund 200 Kilometern spürbar gewesen. „Von Bielefeld bis Brüssel, im Bonner Raum und sogar bis Amsterdam“, berichtete Hinzen. Zahlreiche Bürger hätten sich gemeldet und um Informationen gebeten.
Das Beben war den Aufzeichnungen zufolge in diesem Herbst das bisher heftigste in Deutschland. In den vergangenen Tagen waren bereits mehrere Beben im Vogtland gemessen worden, die aber weniger stark waren. Der Seismologe Nicolai Gestermann von der Bundesanstalt für Geowissenschaften in Hannover sprach von einem Beben mittlerer Stärke, wie es etwa ein- bis zweimal jährlich in Deutschland vorkomme. Größere Schäden seien dabei in der Regel nicht zu erwarten.
Die Feuerwehren in Dortmund und Köln erhielten viele Anrufe besorgter Bürger. Schäden seien allerdings nicht gemeldet worden, berichteten sie. „Es hat geruckelt und danach gab es massiv Anfragen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Dortmund.

23.13 Uhr: Wir erwarten eine abschließende Meldung der Deutschen Presseagentur...

22.38 Uhr: Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken bündeln wir am unteren Ende dieses Artikels.

22.31 Uhr: Die Deutsche Presseagentur (dpa) meldet:

Ein Erdbeben hat am Donnerstagabend den Westen Deutschlands erschüttert. Wie das Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam mitteilte, lag das Epizentrum an der Grenze zu Holland in der Nähe von Emmerich am Rhein in Nordrhein-Westfalen. Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor. Die Stärke des Bebens gab das GFZ mit 3,7 an.
Nach ersten Angaben der Bundesanstalt für Geowissenschaften in Hannover lag das Epizentrum dagegen im niederrheinischen Moers. Das Erdbeben habe eine mittlere Stärke von etwa 4,2 gehabt, sagte der Seismologe Nicolai Gestermann der Nachrichtenagentur dpa. Ein Beben dieser Stärke werde in Deutschland etwa ein- bis zweimal im Jahr verzeichnet. Am vergangenen Sonntag hatte es im Vogtland ein Beben mit einer ähnlichen Stärke gegeben.

22.30 Uhr: Das Geoforschungsinstitut in Potsdam hat das Erdbeben jetzt offenbar runtergestuft. Wir bleiben dran.

22.23 Uhr: So hat der WDR gerade im Fernsehen berichtet:


22.05 Uhr: Die Dortmunder Feuerwehr ist zu zwei Einsätzen ausgerückt wegen Rissen in einer Kellerwand und Beschädigungen einer Fassade im Stadtteil Lütgendortmund. Konkrete Gefährdungen haben sich aber nicht ergeben.

21.56 Uhr: Laut Auskunft der Polizei Kleve, in deren Nähe das Epizentrum des Erdstoßes lag, melden Anrufer aus der niederrheinischen Region, dass das Beben dort Geschirr aus den Regalen hat fallen lassen. Aber auch direkt am Epizentrum liegen derzeit keine Meldungen über größere Schäden vor.

21.48 Uhr: Bei den Feuerwehren berichten Bürger von wackelnden Schränken. Unter die besorgten Anrufer mischen sich viele Neugierige, die sich nach den Auswirkungen erkundigen.

21.44 Uhr: Nach Angaben des Geoforschungszentrums in Potsdam hatte das Erdbeben eine Stärke von 4,6. Es ist in einer Tiefe von 3 Kilometern passiert.

21.32 Uhr: Besorgte Bürger rufen nach Auskunft der lokalen Feuerwehren die Leitstellen in Nordrhein-Westfalen an. Über Schäden oder Verletzte ist nichts bekannt. Auch im Internet melden zahlreiche Menschen Erdstöße aus verschiedenen Regionen des Landes.
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Wir bündeln hier die Reaktionen in den sozialen Netzwerken:



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