Widerstand wächst
Gasbohrungen in NRW
Geplante Erdgas-Bohrungen der Energiekonzerne sorgen für Konflikte. mehr...
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Gütersloh (dpa/lnw) Der Medienriese Bertelsmann hat auch unter seinem neuen Konzernchef keine Umzugspläne und will seinen Hauptsitz in Gütersloh behalten. «Das ist so und das bleibt so», sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Rabe der Zeitung «Neue Westfälische» (Donnerstag-Ausgabe). Gütersloh sei die Heimat der Bertelsmann AG.
Die Konzernzentrale der Bertelsmann AG in Gütersloh. Foto: Marius Becker/Archiv (Foto: dpa)
«Hier liegen unsere Wurzeln. Von diesem Standort aus treiben wir die Internationalisierung des Konzerns voran», betonte Rabe. Zehn Prozent des Gesamtumsatzes von Europas größtem Medienkonzern werde im Kreis Gütersloh erarbeitet. Bertelsmann ist der mit Abstand größte private Arbeitgeber der Region. Rabe hatte den Vorstandsvorsitz zu Jahresbeginn von seinem Vorgänger Hartmut Ostrowski übernommen.
Der Drucker und Buchbinder Carl Bertelsmann hatte 1835 den C. Bertelsmann Verlag in Ostwestfalen gegründet, dies gilt als Keimzelle. Heute ist das Medienimperium in 50 Ländern der Welt aktiv und hat in Deutschland viele Töchter. Ein paar Beispiele: Das Zeitschriftengeschäft von Gruner + Jahr sitzt in Hamburg, RTL Deutschland firmiert in Köln, das Buchgeschäft von Random House hat seinen Deutschlandsitz in München.
Die Dienstleistungstochter Arvato ist dagegen ebenso wie der Gesamtkonzern in Gütersloh beheimatet. Seine Jahresbilanz wird Bertelsmann am 28. März in seiner Hauptstadt-Residenz in Berlin vorstellen. Mit rund 100 000 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen 2011 einen Umsatz von 15,3 Milliarden Euro.
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