Widerstand wächst
Gasbohrungen in NRW
Geplante Erdgas-Bohrungen der Energiekonzerne sorgen für Konflikte. mehr...
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Osnabrück (dpa/lnw) Mit dem Sprengstoffanschlag auf ein Drittliga-Fußballspiel zwischen dem VfL Osnabrück und Preußen Münster beschäftigt sich ab morgen das Landgericht Osnabrück. Am 10. September vergangenen Jahres hatte ein 24 Jahre alter Preußen-Münster-Fan kurz vor
Anpfiff einen Sprengkörper in Richtung der VfL-Fans geworfen. Der explodierende Knallkörper verletzte 33 Menschen, darunter fünf Kinder. Neun Geschädigte treten als Nebenkläger auf. Dem Angeklagten droht eine Freiheitsstrafe von zwei bis 15 Jahren.
Der Prozess beginnt kurz vor dem Rückspiel des VfL Osnabrück bei Preußen Münster am Samstag. Die Oberbürgermeister beider Städte und die Vereinspräsidenten beider Clubs forderten die Fans zu friedlichem Verhalten auf. Im vergangenen September hatten schon vor dem Stadion VfL-Fans Polizisten mit Böllern angegriffen. Nach der Begegnung gab es Auseinandersetzungen mit Münsteraner Fans. Die Krawalle um das Spiel waren auch beim DFB auf Kritik gestoßen.
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