Still-Leben: Experiment vor der Wiederholung
NRW Am Sonntag, im Überschwang der Begeisterung, haben die Oberbürgermeister der „Still-Leben“-Städte euphorisch eine Wiederholung alle zwei Jahre verkündet. Was käme auf die Städte zu?
(Foto: Bock/newspic)
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Gut zwei Jahre hat das Kulturhauptstadt-Büro die längste Tafel der Welt vorbereitet. 12.000 Helfer waren dafür im Einsatz, zwei Millionen Euro hat die Ruhr.2010 ins Still-Leben investiert, eine weitere Million die beiden Hauptsponsoren. Die Kosten für THK, Polizei und Feuerwehr hat das Land übernommen.
Keine Frage: Still-Leben hat begeistert. Aber es war auch ein Glücksfall. Das Wetter hat mitgespielt, es war eine Premiere, die neugierig gemacht hat, und es gab Sponsoren. Und ein top motiviertes Organisationsteam. „Es ist die Frage, ob man genau das kopieren sollte oder eine andere Art von Still-Leben feiern sollte“, so Ruhr.2010-Sprecher Clemens Baier.
A42 im Gespräch
Auch Heinz-Dieter Klink, Direktor des Regionalverbands Ruhr, begrüßt eine Wiederholung des Kulturfestes und bringt auch die A 42 als zentrale Achse im Emscher Landschaftspark ins Gespräch und betont. „Aktionen wie Still-Leben sind beste Werbung für die Region." Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH, schlug einen olympischen Turnus von vier Jahren vor.
Gewaltig war das internationale Presseecho – auch in Brasilien, beim Chinesischen Staatsfernsehen und den USA. 205 internationale Berichte gab es. Die "Washington Post" schrieb von einem „großen, geglückten Experiment auf abgefahrenem Untergrund“. Die Still-Leben- Bilder um die Welt gegangen, die das Ruhrgebiet von seiner sympathischten Seite gezeigt.








