Chronik: Rekordhochwasser nach extremen Regenfällen

Berlin In Deutschland haben starke Regenfälle schon öfter Flüsse in reißende Fluten verwandelt, manchmal mit katastrophalen Folgen. Einige Beispiele:

  • Die Studenten Timo (hinten) und Andre fahren einem Paddelboot durch die überflutete Altstadt von Passau (Bayern) und erledigen Botengänge für betroffene Anwohner.

    Die Studenten Timo (hinten) und Andre fahren einem Paddelboot durch die überflutete Altstadt von Passau (Bayern) und erledigen Botengänge für betroffene Anwohner. Foto: dpa

  • Januar 2011: Im nördlichen Abschnitt der Elbe erreicht das Hochwasser vielerorts Rekordhöhen. Doch die Deiche halten. Hunderte Helfer sind zwischen Lauenburg in Schleswig-Holstein und Wittenberge in Brandenburg unterwegs, um eine Überflutung zu verhindern.
  • August 2010: Extreme Regenfälle führen im Dreiländereck von Deutschland, Tschechien und Polen zu heftigem Hochwasser und Überschwemmungen. Durch einen Dammbruch am polnischen Witka-Stausee gelangen zusätzlich Wassermassen in die Neiße. Mindestens zehn Menschen ertrinken. Von den Schäden ist besonders Sachsen betroffen.
  • März/April 2006: Wegen des Elbehochwassers wird in Teilen Sachsens Katastrophenalarm ausgerufen. Auch in anderen ostdeutschen Ländern gilt die höchste Alarmstufe. In Tschechien kostet das Hochwasser mehreren Menschen das Leben. Auch in Österreich, Ungarn und Polen ist die Lage gespannt. In Norddeutschland erreichen die Elbefluten an mehreren Orten neue Höchststände jenseits der Werte des Jahrhunderthochwassers von 2002.
  • August 2005: Das von Italien kommende Tief „Norbert“ führt zu heftigen Regenfällen im Süden Bayerns, in Österreich und der Schweiz. In mehreren besonders vom Hochwasser betroffenen Landkreisen und Städten in Bayern wird Katastrophenalarm ausgelöst.
  • August 2002: Nach sintflutartigen Regenfällen rollt eine verheerende Elbeflutwelle von Tschechien nach Norddeutschland. In Dresden erreicht das Jahrhunderthochwasser einen Rekordhöchststand. Allein in Sachsen sterben mindestens 20 Menschen. In Bayern sind besonders Regensburg und Passau von einer Flutwelle der Donau betroffen.
  • Juli 1997: Nach starken Regenfällen hält das Jahrhunderthochwasser der Oder die Menschen in Brandenburg, Tschechien und Polen in Atem und verursacht Schäden in Milliardenhöhe. Bei einem der größten zivilen Katastropheneinsätze bemühen sich bis Anfang August 45.000 Helfer, darunter 30.000 Bundeswehrsoldaten, die aufgeweichten Deiche mit Millionen von Sandsäcken zu sichern.
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Autor
dpa
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    3. Juni 2013, 14:01 Uhr
    Aktualisiert:
    3. Juni 2013, 14:06 Uhr