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07.04.2008 12:59 Uhr
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Neues RWE-Logo: Weiße Hand weicht Motto "Vorweg gehen"

ESSEN - Der RWE-Konzern wechselt nach der Konzernstrategie jetzt auch sein Logo aus: Die weiße Hand auf blauem Grund weicht nach 17 Jahren dem Motto „Vorweg gehen“. dpa

Die Stadt Werne verkauft ihre Stammaktien des Energieriesen RWE.
Foto dpa
„Der Konzern bekommt einen neuen Außenauftritt. Dazu gibt es einen Vorstandsbeschluss“, sagte Unternehmenssprecher Jürgen Frech am Montag in Essen. Die neue Darstellung des Konzerns dürfte dem Vernehmen nach in den nächsten Jahren 100 Millionen Euro kosten, fünf Millionen davon die Änderung des Logos. Im neuen Logo soll demnach die Buchstabenkombination RWE im Wort „Vorweg“ fett hervorgehoben sein.

Das alte Logo passte noch zur Strategie „Alles aus einer Hand“. Anfang des Jahrzehnts hatte RWE den Kunden die fünf Bereiche Strom, Gas, Wasser, Entsorgung und Dienstleistung - entsprechend der Zahl der Finger - angeboten. Der im vergangenen Jahr ausgeschiedene RWE- Chef Harry Roels verwarf die Strategie und begann mit der Konzentration auf die Energieträger Strom und Gas. Wasser zählt auch heute noch zum Geschäft.

Hauptausrichtung auf Strom und Gas

Ein großer Brocken, Thames Water, ist aber schon verkauft. Der zweite, American Water, soll über die Börse verkauft werden. Der neue Vorstandschef Jürgen Großmann setzt die Konzentrationslinie fort und will neben der Hauptausrichtung auf Strom und Gas auch die Konzernstruktur insgesamt vereinfachen.



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Devisen

Sorten- und Devisenkurse am 30.07.2010

Folgende Sorten- und Devisenkurse wurden am 30.07.2010 um 16:00 Uhr festgestellt. mehr...

BP-Chef Hayward tritt zurück - die richtige Entscheidung?

  • Ja. BP hat mit seinem Krisenmanagement völlig versagt. Es müssen Konsequenzen gezogen werden. Haywards Rücktritt ist nur eine logische Konsequenz.

  • Nein. Hayward hat sicherlich sein Bestes getan. Die Ölpest stellt eine schwierige Situation für BP dar. Hayward ist mit der Materie vertraut. Er sollte seinen Job weiter machen.

  • Ob Hayward zurücktritt oder nicht, ist mir gleich. Die Konsequenzen bei BP müssen viel weitreichender sein. Der Konzern ist für die größte Ölkatastrophe aller Zeiten verantwortlich. Profitgier und krumme Geschäfte führten dahin. Ein Bauernopfer reicht nicht!

Serie

Chefetage

Sie entscheiden über Millionen oder Milliarden Euro. Sie führen hunderte oder tausende Mitarbeiter. Ihr Terminplan ist voll und ihr Wort hat Gewicht. In unserer Serie „ Chefetage“ sprechen wir mit Top-Managern und Entscheidern der deutschen Wirtschaft.

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