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Medienhaus Lensing
30.01.2012 16:40 Uhr
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Bierdurst in Deutschland erneut gesunken

Wiesbaden (dpa) In Deutschland wird immer weniger herkömmliches Bier getrunken. Der Pro-Kopf-Verbrauch sank nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes 2011 auf den historischen Tiefstand von 101,4 Litern.

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Die Zahl der Biertrinker schrumpft von Jahr zu Jahr. 2011 war zudem der Sommer verregnet. Die Brauindustrie zeigt sich trotzdem stabil. Der Bierexport und die Nachfrage nach alkoholfreiem Bier wachsen. Foto: Ralf Hirschberger (Foto: dpa)

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Allerdings ist alkoholfreies Bier, das sich wachsender Beliebtheit erfreut, in den am Montag veröffentlichten Daten nicht enthalten. Im Ausland hingegen ist deutsches Bier beliebter denn je, wie steigenden Exporte zeigen. Der Deutsche Brauer-Bund hofft, dass die Talsohle für die Branche erreicht ist. 2012 könnte bei einem besserem Sommerwetter und Großevents wie die Fußball-EM zu einem erfolgreichen Jahr für die deutschen Bierhersteller werden.

Große Herausforderungen für die 1300 Brauer zählende Branche seien 2012 der anhaltende Preiswettkampf des Handels und steigende Kosten, erklärte Hauptgeschäftsführer Peter Hahn in Berlin. Steigende Kosten bei Rohstoffen, Personal, Energie und Logistik sowie überfällige Investitionen würden dazu führen, dass einige Brauereien ihre Preispolitik überdenken müssten. «Die Folge können Preisanstiege bei einigen Bieren sein, um im hartumkämpften Markt zumindest einen Teil des Kostenpakets auszugleichen», erklärte er, ohne konkret zu werden. Der Marktführer, die Oetker-Tochter Radeberger Gruppe, hat schon vor Monaten mit Wirkung von diesem Mittwoch Preiserhöhungen für ein Teil des Sortimentes gegenüber dem Handel und Gastronomie angekündigt.

Die deutschen Brauereien setzten laut Statistischem Bundesamt 2011 im Inland insgesamt 82,7 Millionen Hektoliter alkoholhaltiges Bier und alkoholhaltige Mischgetränke ab. Das ist ein Rückgang von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und so wenig wie noch nie seit der deutschen Wiedervereinigung. Dagegen stieg der Export erneut kräftig um 4 Prozent auf 15,5 Millionen Hektoliter. In der Zahl enthalten ist der rückläufige Haustrunk an Brauerei-Mitarbeiter. Der Gesamtabsatz der deutschen Brauereien blieb nahezu unverändert bei 98,2 Millionen Hektolitern. Wenn der Absatz bei den Biermischgetränken mit Limonade, Cola, Fruchtsaft und anderen alkoholfreien Zusätzen nicht geschrumpft wäre, hätte die Branche sogar ein leichtes Plus einfahren können.

Größter Bierproduzent unter den Bundesländern ist unverändert das bevölkerungsreiche Nordrhein-Westfalen. Nahezu ein Viertel des Gesamtabsatzes der Branche wurde 2011 in NRW hergestellt. Dahinter folgt der Freistaat Bayern, in dem es deutlich mehr Brauereien gibt.



Gläubigerausschuss

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Entscheidung über Schlecker-Zukunft vertagt

Am Mittwoch schien die Zerschlagung des Schlecker-Konzerns schon fast sicher - am Donnerstag ist ein potentieller Investor gefunden.

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Schlecker-Insolvenz

2

Galgenfrist: Eine Woche Zeit für Investorenlösung

Die Zukunft der Drogeriemarktkette Schlecker ist weiter ungeklärt. Foto: Friso Gentsch

EHINGEN Erneute Zitterpartie für tausende Schlecker-Beschäftigte: Bis nächsten Freitag muss der Insolvenzverwalter einen aussichtsreichen Investor präsentieren, sonst wird der Betrieb eingestellt. mehr...

Kritik der IG Metall

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Opel hat ein Führungsproblem

Ein Plakat mit der Aufschrift "Kampf um jeden Arbeitzplatz!!" vor dem Bochumer Opelwerk. Die US-Mutter General Motors (GM) will bei Opel die Kosten drücken und Überkapazitäten abbauen.

FRANKFURT/BOCHUM Opel muss endlich wieder Geld verdienen, darin sind sich IG Metall und Betriebsrat mit dem Management einig. Wie das erreicht werden kann, ist aber heftig umstritten. Die Gewerkschaft wirft dem Unternehmen Planlosigkeit vor - und Erpressung. mehr...

4

Facebook-Aktie verharrt im Keller

Facebook und die Nasdaq haben vorgemacht, wie ein Börsengang nicht laufen sollte. Eine Woche später bleibt die Aktie im Keller. Foto: Andrew Gombert

New York (dpa) Eine Woche nach dem Facebook-Börsengang sitzen die Anleger der ersten Stunde weiterhin auf hohen Verlusten. Im frühen Handel am Freitag kostete das Papier in New York keine 32 Dollar. Das waren 3 Prozent weniger als der Schlusskurs vom Vortag und 16 Prozent weniger als der Ausgabekurs von 38 Dollar. mehr...

5

Bankia-Rettung soll Spanien über 23 Milliarden Euro kosten

Bankia-Zentrale in Madrid. Die Großbank hatte bereits 2010 Hilfe aus dem staatlichen Bankenrettungsfonds FROB in Höhe von gut 4,5 Milliarden Euro erhalten. Foto: Leonardo Wen

Madrid (dpa) Die Sanierung der angeschlagenen Großbank Bankia soll den spanischen Staat nun eine Rekordsumme von mehr als 23 Milliarden Euro kosten. Das teilverstaatlichte Geldinstitut kündigte an, dass es die Madrider Regierung um eine weitere Finanzhilfe von 19,0 Milliarden Euro bitten werde. mehr...

Börse Frankfurt

Gute Konjunkturdaten stützen den Dax

Nach guten Konjunkturdaten aus Europa und den USA hat der Dax am Freitag an seine Erholungsbewegung vom Vortag angeknüpft. Der deutsche Leitindex stieg um 0,38 Prozent auf 6339,94 Punkte und verbuchte damit auf Wochensicht ein Plus von 1,10 Prozent. mehr...

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DAX

DAX: Schlusskurse im Späthandel am 25.05.2012 um 20:30 Uhr

An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im Späthandel am 25.05.2012 um 20:30 Uhr folgende Schlusskurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in Euro, bei Indizes in Punkten). mehr...

Dow Jones

New Yorker Schlusskurse am 25.05.2012

Die 30 Aktien des Dow Jones Industrial Index wiesen am 25.05.2012 um 22:25 Uhr MEZ folgende Schlusskurse auf. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in US-Dollar, bei Indizes in Punkten). mehr...

Devisen

Sorten- und Devisenkurse am 25.05.2012 um 15:58 Uhr

Folgende Sorten- und Devisenkurse wurden am 25.05.2012 um 15:58 Uhr festgestellt. mehr...

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