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Medienhaus Lensing
25.01.2012 18:43 Uhr
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ThyssenKrupp: Edelstahlwerke Bochum und Krefeld in Gefahr

Essen/Bochum Rund 1000 Beschäftigte der ThyssenKrupp-Edelstahlwerke in Bochum und Krefeld müssen um ihre Arbeitsplätze bangen. Eine Schließung der sogenannten Flüssigphasen an beiden Standorten sei Voraussetzung für eine Konsolidierung des Edelstahlmarkts, verlautete am Mittwoch aus Unternehmenskreisen.dpa

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Demonstration von Stahlarbeitern vor dem Werk in Krefeld. (Marius Becker (dpa))

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 „Ohne die Schließung wird es nicht gehen“, hieß es. In diesem Zusammenhang sei ein Personalabbau nicht zu vermeiden.
Der größte deutsche Stahlkonzern verhandelt derzeit mit dem finnischen Konkurrenten Outokumpu. Es geht um einen Zusammenschluss mit der ThyssenKrupp-Edelstahlsparte Inoxum. Die Gespräche sind nach Angaben eines Unternehmenssprechers vom Mittwoch derzeit noch nicht abgeschlossen. Zu Einzelheiten wollte er keine Stellung nehmen.

"Richtig Ärger"

Nach Bekanntwerden der Pläne für die Edelstahl-Ehe hatten Arbeitnehmervertreter in dieser Woche Alarm geschlagen. „Wer Werke schließt, bekommt mit uns richtig Ärger“, hatte der NRW-Bezirksleiter der Gewerkschaft IG Metall, Oliver Burkhard, angekündigt. Ohne rechtsverbindliche Zusagen für den Schutz der Mitarbeiter wolle man einem Verkauf nicht zustimmen.
Bereits am Montag war es zu spontanen Arbeitsniederlegungen und zu einem mehrstündigen Stillstand der Produktion im Krefelder Edelstahlwerk gekommen. Für diesen Freitag haben der Betriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall zu einer Großdemonstration unter dem Motto „Alarmstufe Rot“ in Bochum aufgerufen.

Kraft schaltet sich ein

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hatte in dieser Woche eine sozialverträgliche Lösung bei einem möglichen Zusammengehen der beiden Konkurrenten angemahnt. „Ich glaube, dass ThyssenKrupp in der Lage sein könnte, das Ganze ohne betriebsbedingte Kündigungen hinzubekommen. Das wäre für den Standort NRW außerordentlich wichtig“, sagte Kraft. Langfristig fürchtet die Gewerkschaft bei einem Zusammenschluss mit dem finnischen Konkurrenten den Verlust von bis zu 2500 Arbeitsplätzen. Etwa die Hälfte der weltweit rund 11 000 Mitarbeiter von Inoxum ist in Deutschland beschäftigt.

Weltmarktführer

Die ThyssenKrupp-Edelstahlsparte erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 6,7 Milliarden Euro und ist damit Weltmarktführer. Der Edelstahlmarkt leidet jedoch unter erheblichen Überkapazitäten. Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Verkauf hatte ThyssenKrupp im zurückliegenden Geschäftsjahr eine Wertberichtigung von 800 Millionen Euro auf seine Edelstahlsparte vorgenommen. Dadurch wies die Sparte einen Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 785 Millionen Euro aus.


Gläubigerausschuss

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Entscheidung über Schlecker-Zukunft vertagt

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Schlecker-Insolvenz

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Galgenfrist: Eine Woche Zeit für Investorenlösung

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Kritik der IG Metall

3

Opel hat ein Führungsproblem

Ein Plakat mit der Aufschrift "Kampf um jeden Arbeitzplatz!!" vor dem Bochumer Opelwerk. Die US-Mutter General Motors (GM) will bei Opel die Kosten drücken und Überkapazitäten abbauen.

FRANKFURT/BOCHUM Opel muss endlich wieder Geld verdienen, darin sind sich IG Metall und Betriebsrat mit dem Management einig. Wie das erreicht werden kann, ist aber heftig umstritten. Die Gewerkschaft wirft dem Unternehmen Planlosigkeit vor - und Erpressung. mehr...

4

Facebook-Aktie verharrt im Keller

Facebook und die Nasdaq haben vorgemacht, wie ein Börsengang nicht laufen sollte. Eine Woche später bleibt die Aktie im Keller. Foto: Andrew Gombert

New York (dpa) Eine Woche nach dem Facebook-Börsengang sitzen die Anleger der ersten Stunde weiterhin auf hohen Verlusten. Im frühen Handel am Freitag kostete das Papier in New York keine 32 Dollar. Das waren 3 Prozent weniger als der Schlusskurs vom Vortag und 16 Prozent weniger als der Ausgabekurs von 38 Dollar. mehr...

5

Bankia-Rettung soll Spanien über 23 Milliarden Euro kosten

Bankia-Zentrale in Madrid. Die Großbank hatte bereits 2010 Hilfe aus dem staatlichen Bankenrettungsfonds FROB in Höhe von gut 4,5 Milliarden Euro erhalten. Foto: Leonardo Wen

Madrid (dpa) Die Sanierung der angeschlagenen Großbank Bankia soll den spanischen Staat nun eine Rekordsumme von mehr als 23 Milliarden Euro kosten. Das teilverstaatlichte Geldinstitut kündigte an, dass es die Madrider Regierung um eine weitere Finanzhilfe von 19,0 Milliarden Euro bitten werde. mehr...

Börse Frankfurt

Gute Konjunkturdaten stützen den Dax

Nach guten Konjunkturdaten aus Europa und den USA hat der Dax am Freitag an seine Erholungsbewegung vom Vortag angeknüpft. Der deutsche Leitindex stieg um 0,38 Prozent auf 6339,94 Punkte und verbuchte damit auf Wochensicht ein Plus von 1,10 Prozent. mehr...

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DAX

DAX: Schlusskurse im Späthandel am 25.05.2012 um 20:30 Uhr

An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im Späthandel am 25.05.2012 um 20:30 Uhr folgende Schlusskurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in Euro, bei Indizes in Punkten). mehr...

Dow Jones

New Yorker Schlusskurse am 25.05.2012

Die 30 Aktien des Dow Jones Industrial Index wiesen am 25.05.2012 um 22:25 Uhr MEZ folgende Schlusskurse auf. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in US-Dollar, bei Indizes in Punkten). mehr...

Devisen

Sorten- und Devisenkurse am 25.05.2012 um 15:58 Uhr

Folgende Sorten- und Devisenkurse wurden am 25.05.2012 um 15:58 Uhr festgestellt. mehr...

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