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Medienhaus Lensing
22.02.2012 17:56 Uhr
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Experten: Arbeitslosenzahl verharrt bei drei Millionen

Nürnberg (dpa) Das kalte Winterwetter hat im Februar die Zahl der Arbeitslosen bei rund drei Millionen verharren lassen - trotzdem präsentiert sich der Arbeitsmarkt weiterhin robust.

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Der deutsche Jobmotor läuft weiter rund, lediglich der klirrende Frost hat ihn etwas ausgebremst. Experten gehen für Februar noch einmal von rund drei Millionen Jobsuchern aus, bevor die Frühjahrsbelebung die Arbeitslosigkeit wieder drückt. Foto: Bodo Marks (Foto: dpa)

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Der leichte Anstieg um rund 10 000 auf 3,09 Millionen gehe im wesentlichen auf das Konto des teils klirrenden Frostes, berichteten Volkswirte deutscher Großbanken und Konjunkturforscher m Mittwoch in einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa. Im Vergleich zum Vorjahr gab es allerdings knapp 230 000 Arbeitslose weniger. Die offiziellen Arbeitslosenzahlen will die Bundesagentur für Arbeit (BA) am kommenden Mittwoch (29. Februar) veröffentlichen.

Nach Einschätzung von HypoVereinsbank-Volkswirt Alexander Koch hat der klirrende Frost auf vielen Baustellen zu Arbeitsunterbrechungen gezwungen. Trotz der dämpfenden Wirkung des sogenannten Saisonkurzarbeitergeldes könne das schon dem einem oder anderen Bauarbeiter vorübergehend den Job gekostet und zu einem Anstieg Arbeitslosenzahlen geführt haben, gab Koch zu bedenken. «Wir haben im Februar schon klar negative Effekte vom Bau», betont er.

Nach Abzug dieser saisonalen Faktoren überwiegt bei den befragten Fachleuten vorsichtiger Optimismus. «Viele Indikatoren deuten auf eine weitere Expansion am Arbeitsmarkt hin. Das zeigte beispielsweise die weiterhin wachsende Zahl bei den offenen Stellen», macht etwa Konjunkturforscher Steffen Henzel vom Münchner Ifo-Institut deutlich. Vor allem Dienstleistungsunternehmen, aber auch viele Baufirmen planten nach dem Ifo-Beschäftigungsbarometer weiterhin Neueinstellungen. Auch die deutsche Industrie profitiere weiter davon, dass sie international wettbewerbsfähig sei, sagte der Ifo-Vertreter.

Einig sind sich die Fachleute aber auch darin, dass die Zeiten der rasanten Jobzuwächse wie im Jahr 2011 erst einmal vorbei sind. «Das geht derzeit alles in Richtung eines moderaten Beschäftigungswachstums», meint etwa Hypvereinsbank-Vertreter Koch. Deutsche Bank-Volkswirt Stefan Schneider hält in den kommenden Monaten sogar vorübergehend einen leichten Anstieg der Arbeitslosenzahlen für möglich. Ein deutlicher Hinweis darauf ist für ihn der jüngste Einkaufsmanager-Index: «Die Daten zeigen, dass die Unternehmen inzwischen bei Neueinstellungen vorsichtiger planen, weil sie nicht genau wissen, was sie in den kommenden Monaten an Personal brauchen».



Gläubigerausschuss

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Schlecker-Insolvenz

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Galgenfrist: Eine Woche Zeit für Investorenlösung

Die Zukunft der Drogeriemarktkette Schlecker ist weiter ungeklärt. Foto: Friso Gentsch

EHINGEN Erneute Zitterpartie für tausende Schlecker-Beschäftigte: Bis nächsten Freitag muss der Insolvenzverwalter einen aussichtsreichen Investor präsentieren, sonst wird der Betrieb eingestellt. mehr...

Kritik der IG Metall

3

Opel hat ein Führungsproblem

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FRANKFURT/BOCHUM Opel muss endlich wieder Geld verdienen, darin sind sich IG Metall und Betriebsrat mit dem Management einig. Wie das erreicht werden kann, ist aber heftig umstritten. Die Gewerkschaft wirft dem Unternehmen Planlosigkeit vor - und Erpressung. mehr...

4

Facebook-Aktie verharrt im Keller

Facebook und die Nasdaq haben vorgemacht, wie ein Börsengang nicht laufen sollte. Eine Woche später bleibt die Aktie im Keller. Foto: Andrew Gombert

New York (dpa) Eine Woche nach dem Facebook-Börsengang sitzen die Anleger der ersten Stunde weiterhin auf hohen Verlusten. Im frühen Handel am Freitag kostete das Papier in New York keine 32 Dollar. Das waren 3 Prozent weniger als der Schlusskurs vom Vortag und 16 Prozent weniger als der Ausgabekurs von 38 Dollar. mehr...

5

Bankia-Rettung soll Spanien über 23 Milliarden Euro kosten

Bankia-Zentrale in Madrid. Die Großbank hatte bereits 2010 Hilfe aus dem staatlichen Bankenrettungsfonds FROB in Höhe von gut 4,5 Milliarden Euro erhalten. Foto: Leonardo Wen

Madrid (dpa) Die Sanierung der angeschlagenen Großbank Bankia soll den spanischen Staat nun eine Rekordsumme von mehr als 23 Milliarden Euro kosten. Das teilverstaatlichte Geldinstitut kündigte an, dass es die Madrider Regierung um eine weitere Finanzhilfe von 19,0 Milliarden Euro bitten werde. mehr...

Börse Frankfurt

Gute Konjunkturdaten stützen den Dax

Nach guten Konjunkturdaten aus Europa und den USA hat der Dax am Freitag an seine Erholungsbewegung vom Vortag angeknüpft. Der deutsche Leitindex stieg um 0,38 Prozent auf 6339,94 Punkte und verbuchte damit auf Wochensicht ein Plus von 1,10 Prozent. mehr...

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DAX

DAX: Schlusskurse im Späthandel am 25.05.2012 um 20:30 Uhr

An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im Späthandel am 25.05.2012 um 20:30 Uhr folgende Schlusskurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in Euro, bei Indizes in Punkten). mehr...

Dow Jones

New Yorker Schlusskurse am 25.05.2012

Die 30 Aktien des Dow Jones Industrial Index wiesen am 25.05.2012 um 22:25 Uhr MEZ folgende Schlusskurse auf. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in US-Dollar, bei Indizes in Punkten). mehr...

Devisen

Sorten- und Devisenkurse am 25.05.2012 um 15:58 Uhr

Folgende Sorten- und Devisenkurse wurden am 25.05.2012 um 15:58 Uhr festgestellt. mehr...

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