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Medienhaus Lensing
21.02.2012 15:23 Uhr
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Vergabe der Sportrechte: Sky umgarnt Telekom im Bieterstreit um die Bundesliga

Sky Deutschland bietet um die TV-Rechte für die Bundesliga. Ein scharfer Konkurrent des Bezahlsenders ist die Telekom. Sky-Chef Brian Sullivan macht den Bonnern via Zeitung indirekt ein Angebot: Warum beim teuren Projekt Fußball nicht zusammenarbeiten?dpa

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Pay-TV-Sender Sky sucht ein Bündnis mit Telefon- und Kabelnetzbetreibern. (Foto: dpa)

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Sky Deutschland will im Bieterkampf um die Übertragungsrechte für die Bundesliga dem Rivalen Deutsche Telekom eine mögliche Zusammenarbeit schmackhaft machen. Der Bezahlsender könne die TV-Plattformen von Telefonkonzernen und Kabelfirmen mit Inhalten beliefern, sagte Sky-Chef Brian Sullivan der „Financial Times Deutschland“ (Dienstag). „Jeder, der an den Rechten interessiert ist, hat Optionen: Man kann sich wie wir selbst um die Rechte bewerben und das gleiche Risiko tragen oder mit uns zusammen arbeiten.“ Die Deutsche Telekom in Bonn wollte sich nicht zu den Äußerungen des Vorstandschefs des Münchner Konzerns äußern.
Bis zum 2. April können die Bieter für die lukrativen Rechte der Saison 2013/14 bis zum Ende der Spielzeit 2016/17 in einer ersten Runde Angebote abgeben. Sullivan ist laut „FTD“ vor allem daran gelegen, ein teures Bieterrennen vor allem zwischen seinem Konzern und der Telekom zu verhindern.

Zwar hat sich der dauerdefizitäre Bezahlsender dank Großaktionär Rupert Murdoch jüngst weitere Millionen beschafft, dennoch dürfte Sullivan über jeden Euro froh sei, den er nicht in die wichtigen Rechte stecken muss. Für Sky ist zudem die Bundesliga ein zentraler Baustein auf dem Weg in die schwarzen Zahlen und das Lockmittel für Abonnenten schlechthin.

Liga erhofft Steigerung auf 450 Millionen

Sky und die Telekom wollen beide die Live-Rechtepakete für klassisches Bezahlfernsehen, mobiles Internet und Pay-TV über Internetkabel, sogenanntes IPTV ergattern. Die Liga, deren 36 Profivereine im laufenden Vier-Jahres-Zyklus durchschnittlich 412 Millionen Euro pro Saison eingenommen haben, erhofft sich eine Steigerung auf rund 450 Millionen. Für die Bieter ist klar, es dürfte in dieser Runde teurer werden. Bislang zahlt Sky für die Rechte pro Saison im Schnitt 250 Millionen Euro, die Telekom 25 Millionen.

„Wenn man als Full-Service-Anbieter nur ein Produkt hat, kann es so stark sein wie die Bundesliga, das Geschäftsmodell wird nicht funktionieren“, sagte Sullivan. Um Erfolg zu haben, müsse Pay-TV alle Mitglieder eines Haushalts ansprechen - nicht nur Fußballfans. Sky und Telekom unterscheiden sich bislang vor allem durch den Umfang des Sportangebots. Die Telekom hat für ihr IPTV-Angebot LigaTotal bisher nur etwa 150 000 Abonnenten gewinnen können - eigentlich zu wenig, um das angestrebte Rechtepaket finanzieren zu können.

Zweifel an Legalität des Telekom-Angebots

„Gemeinsam mit Sky können sie alle unsere Inhalte vermarkten, und wir reden hier nicht nur über die Bundesliga“, sagte Sullivan. „Sie bieten es ihren Kunden an und teilen sich mit uns die Einnahmen. Das ist ein verdammt gutes Geschäftsmodell für sie.“ Verhandlungen über die Übernahme von Inhalten zwischen den beiden Unternehmen ruhen laut „FTD“ wegen des Gerangels um die Fußballrechte derzeit. Neben der Telekom ist auch Vodafone ein möglicher Ansprechpartner. „Wir sind offen für Kooperationen und Partnerschaften“, sagte ein Sprecher.

Für die Telekom dürften die Signale aus München durchaus gelegen kommen, denn den Bonnern weht der Wind aus einer anderen Richtung scharf ins Gesicht. Die zuständige Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) äußerte Zweifel an der Legalität des Telekom-Angebots Liga Total, sollte der Bonner Konzern wie geplant auch die Bundesliga-Rechte für klassisches Bezahlfernsehen über Satellit und Kabel erwerben. Bis Ende April will der Ligavorstand die Entscheidung treffen, wer künftig wann und wo live oder in einer Zusammenfassung über das Premiumprodukt Bundesliga berichten darf.


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Schlecker-Insolvenz

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FRANKFURT/BOCHUM Opel muss endlich wieder Geld verdienen, darin sind sich IG Metall und Betriebsrat mit dem Management einig. Wie das erreicht werden kann, ist aber heftig umstritten. Die Gewerkschaft wirft dem Unternehmen Planlosigkeit vor - und Erpressung. mehr...

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Facebook-Aktie verharrt im Keller

Facebook und die Nasdaq haben vorgemacht, wie ein Börsengang nicht laufen sollte. Eine Woche später bleibt die Aktie im Keller. Foto: Andrew Gombert

New York (dpa) Eine Woche nach dem Facebook-Börsengang sitzen die Anleger der ersten Stunde weiterhin auf hohen Verlusten. Im frühen Handel am Freitag kostete das Papier in New York keine 32 Dollar. Das waren 3 Prozent weniger als der Schlusskurs vom Vortag und 16 Prozent weniger als der Ausgabekurs von 38 Dollar. mehr...

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Bankia-Rettung soll Spanien über 23 Milliarden Euro kosten

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Madrid (dpa) Die Sanierung der angeschlagenen Großbank Bankia soll den spanischen Staat nun eine Rekordsumme von mehr als 23 Milliarden Euro kosten. Das teilverstaatlichte Geldinstitut kündigte an, dass es die Madrider Regierung um eine weitere Finanzhilfe von 19,0 Milliarden Euro bitten werde. mehr...

Börse Frankfurt

Gute Konjunkturdaten stützen den Dax

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DAX

DAX: Schlusskurse im Späthandel am 25.05.2012 um 20:30 Uhr

An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im Späthandel am 25.05.2012 um 20:30 Uhr folgende Schlusskurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in Euro, bei Indizes in Punkten). mehr...

Dow Jones

New Yorker Schlusskurse am 25.05.2012

Die 30 Aktien des Dow Jones Industrial Index wiesen am 25.05.2012 um 22:25 Uhr MEZ folgende Schlusskurse auf. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in US-Dollar, bei Indizes in Punkten). mehr...

Devisen

Sorten- und Devisenkurse am 25.05.2012 um 15:58 Uhr

Folgende Sorten- und Devisenkurse wurden am 25.05.2012 um 15:58 Uhr festgestellt. mehr...

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