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Die Gesprächsrunde in Rüsselsheim am Dienstag brachte kein konkretes Ergebnis - was mit den Bochumer Opelanern passiert, bleibt unklar. (Foto: Aschwer)
Auf ihre Einladung hatten sich am Donnerstag Oberbürgermeister, Landräte und Wirtschaftsförderer mehrerer Ruhrgebietsstädte sowie Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann und IHK-Hauptgeschäftsführer Helmut Diegel im Bochumer Rathaus getroffen. OB Scholz ging es um einen Meinungsaustausch zur aktuellen Situation und ein gemeinschaftliches Vorgehen.
„Solidarisch agieren“
„Die Ruhrgebietsstädte agieren solidarisch und gemeinschaftlich, um die Herausforderung einer nicht auszuschließenden Opel-Werksschließung in Bochum zu meistern“, so der Tenor. „In bester Ruhrgebietstradition müssen und werden wir beim Thema Opel alle an einem Strang ziehen“, bekräftigte der Arnsberger Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann.
Helmut Diegel, Hauptgeschäftsführer IHK Mittleres Ruhrgebiet, nahm den Konzern in die Pflicht: „GM hat sich seiner Verantwortung für Arbeitsplätze, für die Menschen, für den sozialen Frieden in dieser Region zu stellen. Alle Flächen, die Opel in Zukunft in Bochum nicht mehr braucht, gehören ins Eigentum der Stadt, damit wir gemeinsam daran arbeiten können, neue Unternehmen und neue Arbeitsplätze nach Bochum zu holen.“
Gesamter Wirtschaftsstandort
Eine Werksschließung in Bochum würde nicht nur Bochum, sondern den gesamten Wirtschaftsstandort Ruhrgebiet tangieren. Neben Bochum mit 1940 Beschäftigten berührt ein angedachtes Schließen der Bochumer Opel-Werke ebenfalls die Städte Dortmund mit 620 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Herne mit 430, Castrop-Rauxel mit 300, Gelsenkirchen mit 250, Recklinghausen mit 180 und Witten mit 160 sowie die anderen Kommunen mit insgesamt 120 Arbeitnehmern.