Abstimmung: Wählen Sie Dortmunds Sportler des Jahres 2016!

DORTMUND Dortmund sucht - bereits zum zwölften Mal - seine besten Sportler. Unsere Fach-Jury hat lange getagt und aus über 50 Vorschlägen jeweils drei Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften ausgewählt. Jetzt sind Sie an der Reihe: Verschaffen Sie sich in unserer Fotostrecke einen Überblick und stimmen Sie ab!

Am 15. Januar 2017 um 18 Uhr schließt das Wahllokal, so lange dürfen Sie fleißig abstimmen, übrigens hat jeder nur eine Stimme. Das bestgehütete Geheimnis unserer Stadt wird dann am 6. Februar 2017 bei der großen Sportlergala im Deutschen Fußball-Museum gelüftet.

  • SPORTLER - Lauritz Schoof (26), Rudern: Schon in London 2012 hatte der Weltmeister-Skuller mit dem deutschen Doppelvierer Gold gewonnen, in Rio de Janeiro wiederholte die Crew diesen Olympia-Triumph – und das nach einem Vorlauf, den das Boot nur als Dritter beendete. Über den Hoffnungslauf ging´s für Schoof und Co ins Finale – mit dem bekannten Ende. „Der Olympiasieg war eine Belohnung, die Bestätigung, dass ich auf mich selbst vertrauen kann“, sagte der Rendsburger, der 2013 nach Dortmund zog und in Bochum Medizin studiert. Nach der Zieldurchfahrt in Rio richtete sich der 1,95 Meter lange Schoof in dem kippeligen Boot auf und breitete die Arme aus – genauso wie die Christus-Statue auf dem Berg über der Lagune. „Ich habe mich einfach gefreut und gar nicht drüber nachgedacht“, so Schoof.
  • SPORTLER - Hans-Peter Durst (58), Radsport: Es war „sein“ September. Bei den Paralympics, den Olympischen Spielen der Handicap-Sportler, erfüllte sich der Dortmunder Radsportler Hans-Peter Durst seinen Gold-Traum – und das gleich doppelt. Nach Silber im Einzelzeitfahren in London 2012 krönte sich der 58-Jährige mit Gold im Kampf gegen die Uhr und in der Königsdisziplin, dem Straßenrennen. Dabei schrieb Durst, übrigens bereits zwei Mal Dortmunds Sportler des Jahres, eine besondere Rio-Geschichte: Im Einzelzeitfahren brach kurz nach dem Start die Sattelstange, 14 lange Kilometer bis ins Ziel balancierte der älteste deutsche Paralympics-Starter sein Dreirad ins Ziel. „Gold-Durst“ titelte der Behindertensport-Verband – dem ist nichts hinzuzufügen.
  • SPORTLER - Erik Steinhagen (27), Schwimmen: Der Schwimmer der SG Dortmund kann zufrieden auf sein Sportjahr 2016 zurückblicken, auch wenn sich der ganz große Traum, eine Olympia-Teilnahme in Rio, nicht erfüllte. Steinhagen ist Experte über die Brust-Strecken, und da gibt es in Deutschland mit Weltmeister Marco Koch eben starke Konkurrenz. Dennoch: Bei den Kurzbahn-Meisterschaften im November in Berlin gewann der Rostocker, der 2015 nach Dortmund wechselte und hier heimisch wurde, Silber über 50 Meter Brust, nur ebenjener Koch war schneller. Damit wiederholte der Modellathlet seine Platzierung aus dem Sommer auf der 50-Meter-Bahn. Auch in den erfolgreichen SG-Staffeln trägt Steinhagen seit zwei Jahren zu vielen Medaillengewinnen bei.
  • SPORTLERIN - Gina Lückenkemper (20), Leichtathletik: Die Senkrechtstarterin der deutschen Leichtathletik! Zu Jahresbeginn wechselte die Soesterin zur LG Olympia. Und reihte auf der Sprintpiste Erfolg an Erfolg. „Ich laufe für mein Leben gern“, gesteht die Blondine. Bei den Deutschen Meisterschaften trommelte sie über 200 Meter zum Titel, auch bei der EM in Amsterdam baumelte zwei Mal Bronze an ihrem Hals: über 200 Meter und mit der 4 x 100-Meter-Staffel. Die Krönung war die Olympia-Nominierung. Und in Rio ging die Erfolgsgeschichte weiter. Mit der Sprint-Staffel, einem jungen, herzerfrischend auftretenden und zu größten Hoffnungen Anlass gebenden Quartett, verpasste Gina Lückenkemper zwar als Vierte das Treppchen, aber die Erfahrung war einzigartig.

Sportler des Jahres 2016 - Das sind die Nominierten

Es war ein äußerst ereignisreiches Sportjahr 2016, das spiegelte sich auch in der Liste de Nominierten wider: Olympische und Paralympische Spiele in Rio de Janeiro, Welt- und Europameisterschaften, nationale Titelkämpfe – überall waren Dortmunder Sportlerinnen und Sportler mit großem Erfolg dabei, standen mehrfach auf dem Treppchen. Eines wurde bei der Jurysitzung klar: „Dortmund hat eine große Vielfalt an Sportarten, Dortmund ist nicht nur Fußball“, wie Mathias Grasediek vom SSB betonte.

Stimmen Sie hier ab:


Diese Aktion wurde beendet. Vielen Dank für Ihr Interesse!

Übrigens: Mitmachen lohnt sich nicht nur für die Sportler, sondern auch für alle, die abstimmen. Unter allen Einsendern werden tolle Preise verlost:

  • Ein Fahrsicherheits-Training „Driving Event“ von Mercedes Benz, ein Fahrzeug mit Stern wird gestellt.
  • Zwei VIP-Karten für ein Heimspiel des BVB 09, gespendet von Radio 91,2
  • Ein Eventim-Gutschein über 150 Euro, einlösbar im Servicecenter der Ruhr Nachrichten.