Lüner SV: LSV lässt sich von Kellerkindern verdreschen
LÜNEN Ein Sieg und je drei Unentschieden und drei Niederlagen - der Lüner stempelt sich selbst wieder zum Abstiegskandidaten. Und dies umso mehr, da mit dem 1:4 in Mastbruch wieder bei einem Team verloren wurde, das auf dem letzen Platz stand.
Marcus Reis, Trainer des Lüner SV (Foto: Bernd Janning)
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"Immer, wenn wir ein Gegentor kassieren, ist bei uns die Ordnung weg", sagte LSV-Trainer Marcus Reis. So standen in Mastbruch bei einem der Gegentore vier Mann dabei, bekamen die Kugel aber nicht weg. Dabei hatten die Rot-Weißen wieder Torchancen genug. Schlimm dabei ist, dass die Gegentore meist nach eigenen Möglichkeiten fielen. Reis: "Wir haben noch nicht einmal aus drei Metern frei vor dem Torwart getroffen."
Bedeuten keine Verletzungen auch keinen Einsatz?
Manch ein Trainer würde sich da verzweifelt fragen: "Wollen die denn gar kein Tor machen? Hat die Mannschaft keinen Bock auf Zweikämpfe? Warum steht sie zu weit vom Gegner weg?" Reis kann glücklich sein, dass nur Mathias Baer leicht angeschlagen ist, alle anderen fit sind. Aber, kann es sein, dass keine Blessuren nicht auch zu wenig Einsatz bedeuten?
Der Zwang zu siegen, ist für Sonntag (27. September) wieder enorm gestiegen. Zu Gast ist mit dem SV Eintracht Heessen der Tabellenzehnte. Dieser erreichte gegen den Zweiten aus Mengede ein 2:2. Aber was heißen solche Ergebnisse schon für diesen Lüner SV, der selbst mit seinem 3:0 vor drei Wochen in Mengede für viel Jubel sorgte, vor einem knappen halben Jahr sein Heimspiel gegen diese Heessener mit 5:1 gewann?
Viel zu reden hat Reis keine Lust mehr. Alle wollen jetzt nur, dass Sonntag in der Kampfbahn Schwansbell auch der zweite Saisonsieg erkämpft wird.
Wie bereits berichtet, fällt das für Dienstag (22. September) angesetzte Testspiel gegen den Bezirksligisten SV Preußen aus. Der Ascheplatz in Schwansbell ist überbelegt. Nach Horstmar konnte nicht kurzfristig ausgeglichen werden. Jetzt wird ein neuer Termin gesucht.





