Lüner SV: LSV feiert sein Wunder von Schwansbell
LÜNEN 0:2 zurückgelegen, das 3:3 kassiert und doch noch mit 4:3 gewonnen - die Landesliga-Fußballer des Lüner SV haben mit diesem Sieg etwas geschafft, was bisher als unmöglich galt. Es war das Wunder in der Kampfbahn Schwansbell.
Akin Bayrakli (r.) markierte das 3:2 für den LSV. (Foto: Frank Bock / newspic.de)
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LSV-Übungsleiter Marcus Reis konnte nach mageren 60 mit den letzten 30 Minuten mehr als zufrieden sein - Heessens Coach Eddy Schart ganz und gar nicht. Er sagte: "Ich bin seit 23 Jahren Trainer. So etwas habe ich noch nicht erlebt."
Reis erwartet Kampf in Eving
Die Lüner konnten gut damit leben, dass ihr Gast nach der Pause nur zweimal gefährlich war. Ein Lattentreffer und das 3:3 nach einem Freistoß sprangen dabei heraus.
Trotz des Erfolges: Trainer Reis wirkt, als habe er sich das Gelübte des Schweigens auferlegt. Nerven ihn die vielen selbst ernannten Co-Trainer im Stadion? Um eine erneute Blockade oder mangelnde Motivation muss sich Reis für das nächste Spiel aber keine Gedanken machen. Es geht zum TuS Eving - die Dortmunder sind nach einem 2:0-Sieg am Sonntag gegen Mengede 08/20 Spitzenreiter. Reis: "Da wollen alle Gas geben. Da verlieren wir, wenn wir Pech haben, nur knapp. Oder wir holen einen Punkt. Oder wir gewinnen - so wie in Mengede."
Noch angeschlagen aus dem Heessen-Spiel sind Matthias Baer und Akin Bayrakli. Beide haben Probleme an der Achillessehne.
- Nach ihren Roten Karten werden definitiv Torwart Sandhove und Vitali Dick fehlen. Sandhove erwischte einen Gegenspieler unglücklich. Das wurde als Notbremse gewertet. Ob die Rote Karte für Vitali Dick berechtigt war, darüber dachten viele Lüner nach. Dick befand sich in einem Pulk von sieben Heessenern und wurde wegen einer Tätlichkeit bestraft.






