Kaderplanung: BVB will weiter Talente entwickeln

LA MANGA Die Anforderungen in der Bundesliga und auf europäischem Niveau wachsen, die Ansprüche auch – von seinem grundsätzlichen Kurs aber will Borussia Dortmund auch in den kommenden Jahren nicht abweichen. Ein Transfer im Winter ist dennoch wahrscheinlich.

  • Nah bei den Profis: Sportdirektor Michael Zorc.

    Nah bei den Profis: Sportdirektor Michael Zorc. Foto: Defodi

„An der generellen Herangehensweise wird sich auf Jahre hinaus erst einmal nichts ändern“, meinte Trainer Jürgen Klopp gestern in La Manga. „Wir glauben für uns, dass es der sinnvollere und auch freudvollere Weg ist, Spieler im Kader zu entwickeln. Es macht einfach Spaß zu beobachten, wie ein junger Bursche explodiert.“

Säulen lange gebunden

Mit den jüngsten Vertragsverlängerungen besitzt fast ein Dutzend Spieler aus dem Stammpersonal Verträge bis 2015 oder länger, Säulen der Elf wie Mats Hummels, Mario Götze, Neven Subotic, Lukasz Piszczek, Marco Reus, Sven Bender oder Jakub Blaszczykowski haben ihre Verträge in der Laufzeit mindestens denen des Trainerstabs (bis 2016) angepasst.


Es sind glänzende Perspektiven für den Meister – allerdings hat es in der Hinrunde auch Spiele gegeben, in denen der BVB großes Verletzungspech von der Bank nicht wie erhofft kompensieren konnte. Trotz erhöhter finanzieller Möglichkeiten werde man aber auch weiter „keine verrückten Sachen“ machen, betonte Sportdirektor Michael Zorc. „Es wird alles in vernünftigem Rahmen ablaufen.“

Der andere Weg

In der Breite noch zuzulegen, ist dennoch das erklärte Ziel – nur der Weg dahin unterscheidet Dortmund von anderen Konkurrenten. „Es geht nicht darum, was man verpflichtet, sondern was man als Mannschaft entwickelt“, meint Klopp.

    

Wahrscheinlich ist dennoch, dass der BVB auf den Wechsel von Ivan Perisic sogar noch im Winter reagiert. Bedarf besteht nicht unbedingt auf dessen Position im linken offensiven Mittelfeld – dort ist der BVB immer noch gut aufgestellt. Ausschau hält der Klub offenbar nach einem Spielertypen für den defensiveren Part der Doppel-Sechs. Langfristig besteht auch Bedarf auf beiden Außenverteidiger-Positionen.

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Autor
Dirk Krampe
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    7. Januar 2013, 20:01 Uhr
    Aktualisiert:
    31. Januar 2013, 18:03 Uhr
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