Dritta Liga: BVB II kann erst einmal durchpusten
DORTMUND Zwölf Punkte in vier Spielen, „und doch dürfen wir nur durchpusten, mehr ist nicht drin“, sagt Theo Schneider, Trainer des Fußball-Drittligisten Borussia Dortmund II.
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Uwe Hünemeier jubelt nach seinem Treffer zum 2:0. (Foto: Hübner)
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Bei aller Bescheidenheit, der Dreier in Offenbach wischte manche Woge glatt, die das unsägliche Verletzungspech in den vorangegangenen Tagen hoch aufgetürmt hatte.
„Dieses 2:1 ist Gold wert. Meine Mannschaft hat trotz aller Besetzungsprobleme taktisch erstklassigen Fußball gezeigt, wie immer aufopferungsvoll gekämpft und wirklich eiskalt die Chancen genutzt“, betonte auch der Dortmunder Coach. „Das nötige Glück“, bekannte Schneider freimütig, „hatten wir allerdings auch. Offenbach war ein überaus starker Gegner.“
Konsequente Defensivarbeit
Dass sich der OFC nicht wie erhofft entfalten konnte, lag in erster Linie an der konsequenten Defensivarbeit. Zwei Debütanten im BVB-Team – Lukas Nottbeck und Cihan Kaptan – bewiesen dabei, dass sie die erhofften Verstärkungen sein können. „Lukas hat im defensiven Mittelfeld grundsolide seine Aufgaben gelöst, Cihan hat in der Anfangsphase nach einigen risikoreichen Aktionen auf der linken Abwehrseite zu einer ordentlichen Leistung gefunden“, berichtete Schneider, der in der Innenverteidigung Jörn Neumeister an der Seite von Uwe Hünemeier aufbot.
„Uwe hat überragend gespielt, Jörn hat nach seiner langen Verletzungspause an die starken Leistungen der Vorbereitungsphase angeknüpft“, lobte der BVB-Trainer. Neumeister, der in Offenbach erst sein zweites Dritte-Liga-Spiel bestritten hat, wird voraussichtlich auch am Samstag (14 Uhr) im Stadion Rote Erde auflaufen, wenn es im Heimspiel gegen Ingolstadt geht. Die Verletzungsmisere sorgt für solche Gewissheit.
Sobiech fällt länger aus
Lasse Sobiech, bislang neben Hünemeier der etatmäßige Vorstopper, muss nämlich deutlich länger als geplant pausieren. Seine Meniskusquetschung erfordert eine mindestens dreiwöchige Pause. Im schlimmsten Fall droht eine Operation. So bahnt sich im personellen Bereich auch kaum Normalität an.
Sebastian Tyrala hat seine Rot-Sperre abgesessen, Daniel Ginczek, Christopher Kullmann und David Vrzogic wollen ins Mannschaftstraining zurückkehren. Ob sie in den nächsten Spielen eingesetzt werden können, ist ungewiss. Bleibt nur der Ausblick, dass die Borussen selbst in schwierigen Situationen überaus positiv überraschen können.
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