BVB II gegen Bremen II: Borussen planen Werders nächsten Sturz
DORTMUND Hohe Wellen brandeten in den letzten Tagen in Bremen an. Betroffen ist die Dritte-Liga-Liga-Mannschaft des Bundesligisten SV Werder, die von einer Wogenkrone ins nächste Wellental stürzt.
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Angeschlagen: BVB-Manndecker Uwe Hünemeier. (Foto: Laryea)
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Am Mittwoch, 19 Uhr, sind die Grün-Weißen, die erst Holstein Kiel mit 6:1 von der Eisplatte fegten, drei Tage später in Offenbach aber 0:4 baden gingen, Gast von Borussia Dortmund II im Stadion Rote Erde.
Der BVB ist erleichtert, dass die Partie stattfinden kann, alle Verantwortlichen ließen alle Mühe walten, um den Rasen bespielbar und die Zuschauerränge begehbar zu machen. Nun ist alles hergerichtet, die Talente von der Weser dürfen kommen. Im Hinspiel behielt der SV Werder übrigens mit 1:0 die Oberhand. Und auch diesmal ist die Favoritenrolle nicht eindeutig an Schwarzgelb zu vergeben.
Bremer Bestbesetzung
Bremens Jungstars besitzen eine Offensive, die in Ayik (9 Tore) und Waku Menga (5) herausragende Torjäger besitzt. Zuletzt in Offenbach kam allerdings einzig Waku Menga zum Einsatz. Das verbessert die Aussichten des BVB vor der Begegnung gegen den Tabellennachbarn auf Platz 16. Dortmunds Trainer Theo Schneider wiegelt jedoch ab. „In der Roten Erde“, sagt Schneider, „erwarte ich die Bremer in Bestbesetzung, also mit Ayik und Menga.
Außerdem wird im Mittelfeld der ungarische U 21 Nationalspieler Marko Futacs auflaufen. Ein sehr spielstarker Mann.“ Solche Trümpfe können die Borussen nur bedingt aus dem Ärmel zaubern. Die Einsätze von Julian Koch (bei den Profis) und des angeschlagenen Uwe Hünemeier sind fraglich. Ob Profis wie Rangelov oder gar Dede eingesetzt werden können, erscheint mehr als ungewiss.
Ginczek und Kullmann wieder im Kader
So bleibt zunächst als positiver Aspekt, dass die Stürmer Daniel Ginczek und Christopher Kullmann wieder zum Team gehören.„Wir müssen uns auf ein schweres Spiel einrichten, Konzentrationsschwächen darf es nicht geben“, betont Theo Schneider. Angesichts der engen Tabellensituation wäre ein Heimsieg durchaus angezeigt. K Harald Gehring
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