Dritte Liga: BVB II: Alte Tugenden wieder entdeckt
DORTMUND Zwei Heimniederlagen in Serie hatten den Drittligisten Borussia Dortmund II mächtig unter Druck gesetzt. Nach dem 2:0 (0:0)-Erfolg beim Wuppertaler SV lobte BVB-Trainer Theo Schneider wieder entdeckte Tugenden.
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BVB-Trainer Theo Schneider wird in der Regionalliga viele bekannte Gesichter wiedertreffen. (Foto: Ludewig)
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"Nach unseren Pleiten vor eigenem Publikum gegen Werder Bremen und Carl Zeiss Jena haben wir in klaren Worten die Defizite angesprochen. Zuletzt gegen Jena", betonte Dortmunds Coach, "haben wir unser schlechtestes Saisonspiel abgeliefert."
Das sollte im Stadion am Zoo gegen das tabellenschlusslicht Wuppertaler SV wieder aufgearbeitet werden. Die Borussen präsentierten sich auch ohne die Leitfiguren Uwe Hünemeier und Julian Koch, die gemeinsam zum Bundesliga-Aufgebot gehörten, mannschaftlich geschlossen und taktisch diszipliniert.
Über Fehler diskutiert
"Die Spieler haben sich zusammengesetzt, über Fehler diskutiert und Abhilfe angekündigt. Den Worten folgten in Wuppertal die Taten", sagte Schneider. Dabei verkannte Dortmunds Coach keineswegs: "Aktuell verfügen wir in unserer Offensive nicht über die Solisten, die eine Partie fast im Alleingang entscheiden können. Wir müssen andere Tugenden in die Waagschale werfen. Dazu gehört in erster Linie die Bereitschaft zum mannschaftsdienlichen Spiel. Das ist uns in Wuppertal gelungen."
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