Dritte Liga: BVB II: Fabian Götze wechselt zum FSV Mainz

DORTMUND Viele Hände gab‘s zu schütteln, reichlich Glückwünsche der Mitspieler noch dazu – der Abschied fiel Fabian Götze sichtlich schwer. Am Montag endete für den 19-Jährigen die Zeit im Dress von Borussia Dortmund, Götze wechselt ab sofort zum Erstligisten FSV Mainz.

  • Fabian Götze verlässt den BVB.

    Fabian Götze verlässt den BVB. Foto: Peter Ludewig

 Das BVB-Talent für die linke Seite hat in Mainz einen Vertrag für die nächsten zweieinhalb Jahre unterschrieben. „Ich sehe dort bessere Chancen, den Sprung ins Profi-Team zu schaffen“, bekannte Götze, der im Drittliga-Team des BVB noch keine Stammspieler-Position erobern konnte, seinen Wechsel.

„Wir legen ihm da keine Steine in den Weg. Solche Entscheidungen muss Fabian für sich selbst fällen“, sagte Lars Ricken, Nachwuchs-Koordinator des BVB, der zu einer Mainzer Ablösezahlung nichts sagen mochte. Götzes Vertrag beim BVB wäre im Sommer 2010 ohnehin ausgelaufen. Nach dem Abschiedsszenarium für Götze stand bei eisigen Temperaturen das erste Training für das Dritte-Liga-Aufgebot des BVB nach den Weihnachtsferien auf dem Programm.

Laktat-Werte kontrolliert


„Schon im Dezember haben wir die Laktat-Werte kontrolliert. Die waren im Grundlagen-Ausdauerbereich sehr gut“, berichtete Borussias Physio Michael Wenzel, der sich in den kommenden Tagen intensiv mit Bajram Sadrijaj und Marcel Kandziora beschäftigen wird, die nicht mit ins Trainingslager fahren.

Endlich beschwerdefrei

„Nach meiner Leisten-Operation bin ich endlich beschwerdefrei, jetzt will ich es packen“, sagte Sadrijaj. Ein großes Stück weiter ist längst Nedim Hasanbegovic, Borussias „Sechser“. „Für mich hat sich alles sehr gut entwickelt. Ich kann auf meiner Lieblingsposition spielen und darf wohl behaupten, dass es immer besser läuft“, sagte der Neuzugang, der fest an den Klassenerhalt des BVB glaubt.

„Unsere drei Siege zuletzt haben doch gezeigt, dass wir uns behaupten können. Diese neun Punkte sind ein bedeutsames Zeichen. Das wollen wir im ersten Heimspiel gegen Bremen positiv umsetzen“, erklärte der 21-Jährige.

Lars Ricken bestätigte diese Einschätzung: „Das Team hat seine Erfahrungen gemacht und daraus auch gelernt. Die 3. Liga ist zudem für alle Spieler ein großer Anreiz. Sie nehmen diese Herausforderung an und wollen sie auch bewältigen.“ Einer dieser ehrgeizigen Borussen ist Christopher Kullmann, der nach seinem Bänderriss schon wieder Angriffslust signalisierte: „Ich bin fit, es kann losgehen.“ Der Startschuss ist am Montag gefallen.
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Autor
Harald Gehring
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    4. Januar 2010, 17:04 Uhr
    Aktualisiert:
    4. Januar 2010, 17:11 Uhr