Heimspiel gegen Hoffenheim: Ärger über Lärm-Attacke abgeklungen
DORTMUND Nein, er wird auch am Samstag nicht im Signal Iduna Park Platz nehmen. Dietmar Hopp, der Mäzen von Hoffenheim, zieht das heimische Wohnzimmer vor, wenn 1899 um 15.30 Uhr bei Borussia Dortmund antritt. Die Lärm-Affäre aus dem Hinspiel hat das angespannte Verhältnis der BVB-Fans zum Hopp-Klub weiter verschlechtert. Die sportliche Lage sorgt jedoch vor dem Duell für eine deutliche Entspannung.
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Robert Lewandowski hat in den vergangenen elf Spielen zwölf Tore geschossen - fünf mehr als die gesamte Hoffenheimer Mannschaft im gleichen Zeitraum. (Foto: Defodi)
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Es waren Schlagzeilen, die sogar Verfechter des Spruchs „Es gibt keine schlechte Presse“ zum Grübeln gebracht haben dürften: Am 13. August hatte Hoffenheim den BVB im heimischen Stadion mit 1:0 besiegt, doch in den Tagen danach sprach keiner über das entscheidende Traumtor von Sejad Salihovic, sondern jeder über die Lärm-Attacke auf den Dortmunder Anhang.
Als Bastler versucht
Ein übereifriger 1899-Mitarbeiter hatte sich damals aus Frust über die Schmähgesänge gegen Dietmar Hopp als Bastler versucht und vor dem Gästeblock ein Gerät installiert, das die BVB-Fans mit Hochfrequenztönen beschallte. Von einer „Lappalie“ sprach Florian Pistor von der leitenden Staatsanwaltschaft Heidelberg nach Abschluss der Ermittlungen.
Doch für viele BVB-Fans, denen Hopps Mäzenatentum spätestens seit dem Aufstieg der Hoffenheimer im Jahr 2008 ein Dorn im Auge war, bedeutete der Vorfall den Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte. Wochenlang beschäftigte das Thema die schwarzgelben Fanforen.
Hohn und Spott
Mittlerweile haben sich die Wogen merklich geglättet. „Alles ist ruhig“, sagt Dortmunds Fanbeauftragter Jens Volke. Der BVB ist längst wieder in der Spur, liegt mit 14 Punkten Vorsprung vor 1899 auf Rang zwei. Die Nerven beim vermeintlichen Angstgegner – in der Liga konnte die Borussia noch nie zuhause gegen Hoffenheim gewinnen – liegen dagegen völlig blank. Hohn und Spott sind daher die einzigen Reaktionen, die das einstige Reizwort „Hoffenheim“ derzeit bei Dortmunds Fans auslöst.
Im Spiel eins nach der schlimmen Götze-Diagnose – der Jungstar fehlt dem BVB aufgrund einer Schambein-Überlastung sechs bis acht Wochen – wird BVB-Trainer Jürgen Klopp auf jene zehn Feldspieler zurückgreifen, die in der Vorwoche den HSV demontierten. Der wiedergenesene Roman Weidenfeller kehrt ins Tor zurück.
„Das Spiel gegen Hoffenheim ist ein bisschen schwerer für uns als andere“, meint Dortmunds Torjäger Robert Lewandowski, „aber in der aktuellen Situation stehen unsere Chancen gut.“ BVB-Kapitän Sebastian Kehl sagt mit entschlossener Stimme: „Wir wollen dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen.“
BVB dominierte Hinspiel
Im Hinspiel dominierte der BVB die Partie über weite Strecken, traf aber das Tor nicht und wurde durch einen Sonntagsschuss bestraft. Es knirschte damals im Dortmunder Konstrukt, die Stellschrauben waren nach der gewonnenen Meisterschaft noch nicht wieder in der richtigen Position. Auch Lewandowski hatte seine Rolle als Ersatz des damals verletzten Lucas Barrios noch nicht gefunden.
Knapp fünf Monate später kann von einem Ersatz keine Rede mehr sein: Lewandowski ist die klare Nummer eins, Barrios die Nummer zwei. Allein in den vergangenen elf Spielen erzielte der polnische Nationalstürmer zwölf Tore. Zum Vergleich: Die gesamte Hoffenheimer Mannschaft schaffte im gleichen Zeitraum sieben Treffer.
Für Barrios bleibt da nur die ungeliebte Rolle des Jokers. Hartnäckig halten sich deshalb die Gerüchte, der Südamerikaner würde noch vor dem Ende der Wechselfrist am kommenden Dienstag den Abflug machen. Ein konkretes Angebot liegt dem BVB allerdings weiterhin nicht vor.
Als Bastler versucht
Ein übereifriger 1899-Mitarbeiter hatte sich damals aus Frust über die Schmähgesänge gegen Dietmar Hopp als Bastler versucht und vor dem Gästeblock ein Gerät installiert, das die BVB-Fans mit Hochfrequenztönen beschallte. Von einer „Lappalie“ sprach Florian Pistor von der leitenden Staatsanwaltschaft Heidelberg nach Abschluss der Ermittlungen.
Doch für viele BVB-Fans, denen Hopps Mäzenatentum spätestens seit dem Aufstieg der Hoffenheimer im Jahr 2008 ein Dorn im Auge war, bedeutete der Vorfall den Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte. Wochenlang beschäftigte das Thema die schwarzgelben Fanforen.
Hohn und Spott
Mittlerweile haben sich die Wogen merklich geglättet. „Alles ist ruhig“, sagt Dortmunds Fanbeauftragter Jens Volke. Der BVB ist längst wieder in der Spur, liegt mit 14 Punkten Vorsprung vor 1899 auf Rang zwei. Die Nerven beim vermeintlichen Angstgegner – in der Liga konnte die Borussia noch nie zuhause gegen Hoffenheim gewinnen – liegen dagegen völlig blank. Hohn und Spott sind daher die einzigen Reaktionen, die das einstige Reizwort „Hoffenheim“ derzeit bei Dortmunds Fans auslöst.
„Das Spiel gegen Hoffenheim ist ein bisschen schwerer für uns als andere“, meint Dortmunds Torjäger Robert Lewandowski, „aber in der aktuellen Situation stehen unsere Chancen gut.“ BVB-Kapitän Sebastian Kehl sagt mit entschlossener Stimme: „Wir wollen dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen.“
BVB dominierte Hinspiel
Im Hinspiel dominierte der BVB die Partie über weite Strecken, traf aber das Tor nicht und wurde durch einen Sonntagsschuss bestraft. Es knirschte damals im Dortmunder Konstrukt, die Stellschrauben waren nach der gewonnenen Meisterschaft noch nicht wieder in der richtigen Position. Auch Lewandowski hatte seine Rolle als Ersatz des damals verletzten Lucas Barrios noch nicht gefunden.
Knapp fünf Monate später kann von einem Ersatz keine Rede mehr sein: Lewandowski ist die klare Nummer eins, Barrios die Nummer zwei. Allein in den vergangenen elf Spielen erzielte der polnische Nationalstürmer zwölf Tore. Zum Vergleich: Die gesamte Hoffenheimer Mannschaft schaffte im gleichen Zeitraum sieben Treffer.
Für Barrios bleibt da nur die ungeliebte Rolle des Jokers. Hartnäckig halten sich deshalb die Gerüchte, der Südamerikaner würde noch vor dem Ende der Wechselfrist am kommenden Dienstag den Abflug machen. Ein konkretes Angebot liegt dem BVB allerdings weiterhin nicht vor.
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