Last Minute-Neuzugang: Antonia da Silva erlebt beim BVB seinen dritten Frühling
DORTMUND Die Bundesliga-Karriere von Antonio da Silva (32) startete einst mit sechsjähriger Verzögerung. Schon 1998 gehörte er zum Kader Eintracht Frankfurts, den Durchbruch schaffte er aber erst bei Mainz 05. 2004 war das, unter Trainer Jürgen Klopp. Der holte den Mittelfeld-Strategen nun zu Borussia Dortmund. Es könnte da Silvas dritter Frühling werden.
«
1/1
»
Zwei, die sich gut verstehen: Jürgen Klopp (l.) und Antonio da Silva. (Foto: DeFodi)
Artikel aus diesem Ressort
Im Herbst seiner Karriere, um im Bild zu bleiben, begreift der gebürtige Brasilianer seine sechste Station im deutschen Profifußball noch einmal als richtige Chance. Offiziell soll er der Backup für Nuri Sahin (21) ein, da Silva sei die „ sinnvolle Komplettierung unseres Mittelfeldes“, wie Sportdirektor Michael Zorc formuliert. Da Silva muss grinsen. „Wer weiß“, sagt er, „manchmal geht es doch sehr schnell.“ Man kann erahnen, dass es ihm nicht reichen würde, nur auf der Bank zu sitzen.
Hartnäckigkeit wird belohnt
Mit einem Einjahresvertrag und geschätzten 500 000 Euro Jahresgehalt hat der BVB auch die Hartnäckigkeit da Silvas belohnt. Beim Trainingsstart am 4. Juli galt er als „Gast“, der sich fithalten durfte, weil Zweitligist Karlsruhe, wo da Silva einen laufenden Vertrag besaß, sein Gehalt nicht mehr stemmen konnte und auch der FC Basel, wo er in der vergangenen Saison spielte, nicht an einer Weiterbeschäftigung interessiert war. Die Tage gingen, der Gast aber blieb. Und hinterließ einen guten Eindruck.
Dass er bis zum letzten Tag der Transferperiode warten musste, ehe Dortmund ihm dann doch einen unterschriftsreifen Vertrag vorlegen konnte, lag nur daran, dass das Lizenzspieler-Budget des BVB ausgereizt war. Insofern war der Wechsel Nelson Valdez´ nach Alicante ein Türöffner für da Silva. „Eine große Erleichterung“ habe er verspürt, „obwohl ich ja auf meinen Vertrag in Karlsruhe hätte pochen können, wollte ich gern hierbleiben.“
Zeit der Ungewissheit vorbei
Als technisch beschlagener Spieler und Vorlagengeber hat sich Da Silva (141 Bundesliga-Spiele/13 Tore) im deutschen Fußball durchaus einen Ruf erarbeitet. Zentral hinter den Spitzen, das war einst seine Lieblingsposition. Schon beim KSC und zuletzt auch in Basel wirkte da Silva aber auf der Sechs. „Da liegt das ganze Spiel vor mir“, meint er, „das hat mir gut gefallen.“
Nun sei er froh, „dass die Zeit der Ungewissheit vorbei ist.“ Da Silva wirkt rundum zufrieden über die Chance, die ihm der BVB und sein Förderer Jürgen Klopp geben. Der wechselte den Brasilianer bei seinem Bundesliga-Debüt übrigens nach 45 Minuten aus. Mainz verlor am 8. August 2004 in Stuttgart mit 2:4, der Kicker gab da Silva die Note 5. Klopps Überzeugung, mit ihm einen guten Spieler im Team zu haben, tat das damals keinen Abbruch. In Dortmund kann da Silva das Vertrauen ein Stück weit zurückzahlen.
Hartnäckigkeit wird belohnt
Mit einem Einjahresvertrag und geschätzten 500 000 Euro Jahresgehalt hat der BVB auch die Hartnäckigkeit da Silvas belohnt. Beim Trainingsstart am 4. Juli galt er als „Gast“, der sich fithalten durfte, weil Zweitligist Karlsruhe, wo da Silva einen laufenden Vertrag besaß, sein Gehalt nicht mehr stemmen konnte und auch der FC Basel, wo er in der vergangenen Saison spielte, nicht an einer Weiterbeschäftigung interessiert war. Die Tage gingen, der Gast aber blieb. Und hinterließ einen guten Eindruck.
Dass er bis zum letzten Tag der Transferperiode warten musste, ehe Dortmund ihm dann doch einen unterschriftsreifen Vertrag vorlegen konnte, lag nur daran, dass das Lizenzspieler-Budget des BVB ausgereizt war. Insofern war der Wechsel Nelson Valdez´ nach Alicante ein Türöffner für da Silva. „Eine große Erleichterung“ habe er verspürt, „obwohl ich ja auf meinen Vertrag in Karlsruhe hätte pochen können, wollte ich gern hierbleiben.“
Zeit der Ungewissheit vorbei
Als technisch beschlagener Spieler und Vorlagengeber hat sich Da Silva (141 Bundesliga-Spiele/13 Tore) im deutschen Fußball durchaus einen Ruf erarbeitet. Zentral hinter den Spitzen, das war einst seine Lieblingsposition. Schon beim KSC und zuletzt auch in Basel wirkte da Silva aber auf der Sechs. „Da liegt das ganze Spiel vor mir“, meint er, „das hat mir gut gefallen.“
Nun sei er froh, „dass die Zeit der Ungewissheit vorbei ist.“ Da Silva wirkt rundum zufrieden über die Chance, die ihm der BVB und sein Förderer Jürgen Klopp geben. Der wechselte den Brasilianer bei seinem Bundesliga-Debüt übrigens nach 45 Minuten aus. Mainz verlor am 8. August 2004 in Stuttgart mit 2:4, der Kicker gab da Silva die Note 5. Klopps Überzeugung, mit ihm einen guten Spieler im Team zu haben, tat das damals keinen Abbruch. In Dortmund kann da Silva das Vertrauen ein Stück weit zurückzahlen.
neuen Kommentar verfassen




