Kein USA-Trip: Bei Trainingsstart voll belastbar: Kehl ist "im Zeitplan"
DORTMUND Als sich Sebastian Kehl (30) im April beim 2:1 gegen Werder Bremen nach nur 380 gespielten Bundesliga-Minuten in der Saison 2009/10 erneut an den Adduktoren verletzte, war dies das i-Tüpfelchen auf eine Seuchensaison des beinahe schon chronisch fehlenden Kapitäns von Borussia Dortmund.
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Kapitän Sebastian Kehl will in der neuen Saison voll angreifen.
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Die Blessur bedeutete auch das vorzeitige Saisonaus jenes Spielers, der nach neunmonatiger Zwangspause erst im März auf den Platz zurückgekehrt war – in beeindruckender Weise, was auch viele Kritiker anerkennen mussten, die Kehl während seiner Zwangspause aufs Abstellgleis geschoben hatten.
Voll angreifen
Am 4. Juli beginnt der BVB mit der Saisonvorbereitung. Auch Kehl wird dann zurückerwartet. Dass er in der vergangenen Woche die ursprünglich anvisierte Reise in die USA zu Fitness-Guru Mark Verstegen abgesagt hat, hatte ausschließlich private Gründe. Kehl ist nach eigener Aussage „im Zeitplan. Ich hoffe, dass ich sofort und voll angreifen kann.“
Als Kehl im Februar erstmals nach Los Angeles gereist war, um im Team von Verstegen ein Individualtraining zu absolvieren, war dies fast schon eine Verzweiflungstat nach vielen Rückschlägen. Rückblickend war dieser Trip der Wendepunkt in der Verletzungs-Geschichte Sebastian Kehls.
Voller Tatendrang
Kehl ist voller Tatendrang. „Mich sollte man nicht so schnell abschreiben“, hat er in Richtung seiner Kritiker gesagt. Auf Sylt hat Kehl ein paar Tage ausgespannt und parallel dort sein Programm durchgezogen. Im Lauftraining ist er schon seit einigen Wochen wieder. „Natürlich“, sagt der Ex-Nationalspieler, „ist es nicht einfach, allein ein Training mit dem Team zu simulieren. Aber es sollte alles gut sein.“ Daraus spricht auch eine Menge Hoffnung.
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