"Kein Zwanni für’n Steher": Derby-Boykott schlägt hohe Wellen
DORTMUND Das gibt es selten: Im Vorfeld des Revierderbys am übernächsten Sonntag (19. September, 17.30 Uhr) stehen Dortmunds und Schalkes Fans Seite an Seite.
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Auf Schalke bleibt der BVB-Block teilweise leer. (Foto: DeFodi)
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Auslöser ist der Fanboykott einiger schwarzgelber Anhänger gegen die um mehr als 50 Prozent erhöhten Eintrittspreise beim 77. Bundesliga-Duell der beiden Rivalen.
1600 Karten zurück
„Bei aller Rivalität wünschen wir der schwarzgelben Anhängerschaft viel Erfolg sowie das nötige Durchhaltevermögen bei ihrer Aktion ’Kein Zwanni für’n Steher‘ und wir als Ultras Gelsenkirchen werden dieses Vorhaben mit dem nötigen Respekt begleiten“, schreibt die Schalker Fan-Gruppierung Ultras GE auf ihrer Homepage und solidarisiert sich damit mit der schwarzgelben Forderung nach einem Stopp der sich von Jahr zu Jahr weiterdrehenden Preisspirale in der Bundesliga.
1 600 BVB-Fans sind bislang dem Boykott-Aufruf gefolgt und haben ihre Tickets für das Derby an Borussia Dortmund zurückgeschickt. Die Kosten werden ihnen erstattet, der BVB sorgt dafür, dass die Tickets nicht wieder in den freien Verkauf gelangen.
Klubübergreifende Organisation
„Ich bin super zufrieden“, sagt Daniel Lörcher, Vorsänger der Dortmunder Ultra- und Fangruppierung The Unity und einer der Sprecher der Boykott-Aktion, zur großen Resonanz, die „Kein Zwanni für‘n Steher“ bislang innerhalb der Fangemeinde und der Medien hervorgerufen hat.
„Über 25 Prozent des Kartenkontingents wurden zurückgegeben. Und viele haben sich von Beginn an erst gar nicht mit Derbykarten versorgt. Das sind insgesamt deutlich mehr Leute, als wir erwartet hätten.“
Bundesweite Aufmerksamkeit
Nächstes Ziel sei es nun, bundesweite Aufmerksamkeit für die Problematik, die keinesfalls nur das Derby betrifft, zu schaffen. Auch die Gründung einer klubübergreifenden Organisation, die sich für die Belange der Fans einsetzt, können sich die Organisatoren des bislang einmaligen Boykotts vorstellen.
Die Fans, die sich dazu entschließen, das Derby zu besuchen, müssen übrigens keine Unmutsbekunden fürchten. Lörcher: „Das ist kein Problem und zeigt uns nur, dass wir mehr Überzeugungsarbeit leisten müssen.“
1600 Karten zurück
„Bei aller Rivalität wünschen wir der schwarzgelben Anhängerschaft viel Erfolg sowie das nötige Durchhaltevermögen bei ihrer Aktion ’Kein Zwanni für’n Steher‘ und wir als Ultras Gelsenkirchen werden dieses Vorhaben mit dem nötigen Respekt begleiten“, schreibt die Schalker Fan-Gruppierung Ultras GE auf ihrer Homepage und solidarisiert sich damit mit der schwarzgelben Forderung nach einem Stopp der sich von Jahr zu Jahr weiterdrehenden Preisspirale in der Bundesliga.
1 600 BVB-Fans sind bislang dem Boykott-Aufruf gefolgt und haben ihre Tickets für das Derby an Borussia Dortmund zurückgeschickt. Die Kosten werden ihnen erstattet, der BVB sorgt dafür, dass die Tickets nicht wieder in den freien Verkauf gelangen.
Klubübergreifende Organisation
„Ich bin super zufrieden“, sagt Daniel Lörcher, Vorsänger der Dortmunder Ultra- und Fangruppierung The Unity und einer der Sprecher der Boykott-Aktion, zur großen Resonanz, die „Kein Zwanni für‘n Steher“ bislang innerhalb der Fangemeinde und der Medien hervorgerufen hat.
„Über 25 Prozent des Kartenkontingents wurden zurückgegeben. Und viele haben sich von Beginn an erst gar nicht mit Derbykarten versorgt. Das sind insgesamt deutlich mehr Leute, als wir erwartet hätten.“
Bundesweite Aufmerksamkeit
Nächstes Ziel sei es nun, bundesweite Aufmerksamkeit für die Problematik, die keinesfalls nur das Derby betrifft, zu schaffen. Auch die Gründung einer klubübergreifenden Organisation, die sich für die Belange der Fans einsetzt, können sich die Organisatoren des bislang einmaligen Boykotts vorstellen.
Die Fans, die sich dazu entschließen, das Derby zu besuchen, müssen übrigens keine Unmutsbekunden fürchten. Lörcher: „Das ist kein Problem und zeigt uns nur, dass wir mehr Überzeugungsarbeit leisten müssen.“
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