Kommentar: Fleischers Eiertanz
DORTMUND Die Einstellung des Verfahrens gegen Jens Lehmann und Neven Subotic ist eine schallende Ohrfeige für Schiedsrichter Dr. Helmut Fleischer. Der Unparteiische hatte im Vorfeld der Entscheidung einen unerträglichen Eiertanz aufgeführt.
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Sascha Fligge
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Obwohl TV-Bilder bewiesen, dass Fleischer die unwürdigen und unsportlichen Ellenbogenschläge beider Kicker durch einen Freistoß bewertet hatte und folgerichtig eine unantatbare Tatsachenentscheidung vorlag, machte er mit seinen Aussagen („Ich habe die Szene nicht wahrgenommen und somit nicht bewertet“; „Ich habe auf Verdacht entschieden. Das machen wir häufiger“) den Weg für Ermittlungen frei. Man kann nur inständig hoffen, dass Fleischer, der als Orthopäde arbeitet, im Hauptberuf eine stringentere Linie verfolgt. Der Kontrollausschuss ist zur Ansicht gelangt, Fleischer habe die Szene a) deutlich sehen müssen und b) zweifelsfrei bewertet. Der dadurch öffentlich Vorgeführte pfeift übrigens seine letzte Saison. Mit Blick auf die gesamte Gilde ist das wohl auch besser so.
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