Mittelfeldrochade: Hajnal überzeugt in seinem Startelf-Comeback
DORTMUND Lange muss Tamas Hajnal zurückblicken, um zu sehen, wann er zuletzt in der Bundesliga-Startformation des BVB stand. Es war der 3. Oktober 2009. 1:0 gewann die Borussia gegen Gladbach. Gegen Leverkusen feierte er jetzt sein Startelf-Comeback.
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Dortmunds Tamas Hajnal (r.) kann den Leverkusener Tranquillo Barnetta nur durch ein Foul stoppen. (dpa)
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Eine Verletzung warf ihn nach der Gladbach-Partie zurück. Die Mannschaft eilte von Sieg zu Sieg, und Mohamed Zidan überzeugte auf Hajnals Wunschposition im offensiven Mittelfeld. Plötzlich war kein Platz mehr nach Hajnals Rückkehr frei.
Freitag erfuhr Ungarns Fußballer des Jahres 2009 dann, dass er wieder von Beginn an auf dem Platz stehen würde. Er nahm den Platz von Nuri Sahin auf der Sechs ein. "Das ist bestimmt nicht Tamas´ Lieblingsposition. Trotzdem hat er gut gespielt, vor allem im zweiten Abschnitt“, sagte Borussias Sportdirektor Michael Zorc nach dem 3:0-Sieg gegen Leverkusen.
Hajnal biss sich nach anfänglichen Problemen in die Partie hinein, steigerte sich von Minute zu Minute und war im zweiten Abschnitt einer der Taktgeber der Borussia. Sein Nebenmann Sebastian Kehl fand, dass es mit "Hajnal gut geklappt hat." Auch Hajnal fand seinen Auftritt akzeptabel, vor allem in den zweiten 45 Minuten.
Akzente in der Offensive
Ob es seine Position für die Zukunft ist, ließ er offen. "Aus der Defensive heraus kann ich aber auch meine Akzente in der Offensive setzen“, führte Hajnal an.
Am 1:0 durch Lucas Barrios war er auch direkt beteiligt. Seine Ecke verlängerte Patrick Owomoyela - und Barrios schob ein. "Das war einstudiert. Patrick steht immer am kurzen Pfosten. Gut, dass es geklappt hat“, sagte Hajnal.
In der kommenden Woche kehrt Nuri Sahin nach seiner Gelbsperre wieder zurück in den Kader. Man darf gespannt sein, wie Jürgen Klopp mit der neuen Alternative Hajnal umgeht. "Der Trainer befindet sich doch in einer guten Position“, sagte Sebastian Kehl.
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