Vor dem Wolfsburg-Spiel: Klare Strategie: Kein BVB-"Terrier" für Diego
DORTMUND Vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr) verriet Jürgen Klopp auf der Presskonferenz am Donnerstag, mit welchem taktischen Konzept der BVB die "Wölfe" zähmen will.
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Tinga gegen Diego: Zu diesem Duell wird es am Samstag definitiv nicht kommen. (Foto: dpa)
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48 Stunden vor dem Heimspiel gegen die „Wölfe“ drehte sich am Donnerstag alles um die Personalie Diego Ribas da Cunha, kurz: Diego. Nein, verkündete BVB-Trainer Jürgen Klopp, man werde nicht extra für den VfL-Regisseur das taktische System auf Manndeckung umstellen. Das habe man bei der Borussia seit seinem Amtsantritt noch nie gemacht. „Und falls doch jemand gesehen hat, wie wir einem Spieler hinterhergerannt sind, soll er sich bitte bei mir melden.“
Quartett statt Einzelperson
Statt einer Einzelperson – in der Vergangenheit war das meist der mittlerweile nach Brasilien zurückgekehrte Fußball-Arbeiter Tinga – soll gleich ein ganzes Quartett die Kreise des früheren Bremers eingrenzen. „Mit unseren Innenverteidigern und den beiden ‚Sechsern‘ wird er es häufiger zu tun bekommen“, sagt Klopp, denn: „Vier Leute sind mir immer lieber als einer.“
Einer von den Vieren ist Nuri Sahin. Der 22-Jährige kehrte am Mittwoch von einer äußerst unglücklichen Länderspielreise mit der türkischen Auswahl zurück. Zweimal hatte ihn Nationaltrainer Guus Hiddink nur auf der Tribüne schmoren lassen – eine ungewohnte Erfahrung für den Dortmunder Stammspieler.
"Ein bisschen Wut"
„Natürlich ist Nuri deshalb nicht glücklich. Aber er ist sich auch im Klaren darüber, welche Rolle er bei uns spielt“, meint Klopp: „Wenn überhaupt, nimmt er ein bisschen Wut mit ins Spiel.“
Und die könnte gegen die mit großen Erwartungen beladenen Wolfsburger durchaus helfen – genau wie die Rückbesinnung an den mutmachenden 3:1-Sieg der Borussia in Stuttgart. Mit TV-Bildern, so Klopp, wolle er die Erinnerungen an den „herausragend guten“ Erfolg auffrischen. „Denn für die Nationalspieler ist es eine Herausforderung, sich wieder auf unser System einzustellen.“
Keine Diskussion mehr
Doch eins steht fest: Gelingt Klopps Auffrischungs-Arbeit und anschließend der zweite Saisonsieg, redet danach in Dortmund niemand mehr über Diego...
Quartett statt Einzelperson
Statt einer Einzelperson – in der Vergangenheit war das meist der mittlerweile nach Brasilien zurückgekehrte Fußball-Arbeiter Tinga – soll gleich ein ganzes Quartett die Kreise des früheren Bremers eingrenzen. „Mit unseren Innenverteidigern und den beiden ‚Sechsern‘ wird er es häufiger zu tun bekommen“, sagt Klopp, denn: „Vier Leute sind mir immer lieber als einer.“
"Ein bisschen Wut"
„Natürlich ist Nuri deshalb nicht glücklich. Aber er ist sich auch im Klaren darüber, welche Rolle er bei uns spielt“, meint Klopp: „Wenn überhaupt, nimmt er ein bisschen Wut mit ins Spiel.“
Und die könnte gegen die mit großen Erwartungen beladenen Wolfsburger durchaus helfen – genau wie die Rückbesinnung an den mutmachenden 3:1-Sieg der Borussia in Stuttgart. Mit TV-Bildern, so Klopp, wolle er die Erinnerungen an den „herausragend guten“ Erfolg auffrischen. „Denn für die Nationalspieler ist es eine Herausforderung, sich wieder auf unser System einzustellen.“
Keine Diskussion mehr
Doch eins steht fest: Gelingt Klopps Auffrischungs-Arbeit und anschließend der zweite Saisonsieg, redet danach in Dortmund niemand mehr über Diego...
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