Roman Weidenfeller: Nicht gut gefühlt, aber fehlerfrei gehalten
BOCHUM Beim Aufwärmen sah Roman Weifenfeller plötzlich nichts mehr. Borussia Dortmunds Torhüter war schwarz vor Augen, ihm war übel. Kurz vor dem Anpfiff des B1-Derbys beim VfL Bochum drohte dem BVB ein echtes Torwartproblem, denn am Tag zuvor meldete sich schon Weidenfeller-Ersatz Marc Ziegler für die Partie ab.
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Überzeugend trotz Magenproblemen: BVB-Keeper Roman Weidenfeller. (Foto: Defodi)
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Er lag mit einem Magen-Darm-Virus flach. Auf der Bank saß nur noch Marcel Höttecke, Schlussmann der BVB-Zweiten.
Gemeinsam mit den Physios und Teamarzt Dr. Markus Braun bekam Weidenfeller seine Probleme in der Kabine soweit in den Griff, dass er auflaufen konnte. „Auf dem Platz“, erzählte er später, „habe ich keinen anderen Ausweg mehr gesehen als die Aufwärmphase abzubrechen.“ In der Kabine legte er erst einmal die Beine hoch, „ich habe mich komplett zurückgenommen.“
Beim Gegentor schuldlos
Im Spiel merkte man Weidenfeller die Probleme nicht an. Er wurde nur selten geprüft. Kurz vor der Pause verkürzte er gegen Stanislav Sestak so den Winkel, dass dessen Schuss am langen Pfosten vorbeistrich. Beim Gegentor, das den VfL für ein paar Minuten zurück in die Partie brachte, war Weidenfeller schuldlos – auch wenn der Ball von Lewis Holtby durch die Beine des Dortmunders zischte.
Nach dem Duschen freute sich der BVB-Schlussmann über die drei Punkte, das allgemeine Befinden aber war noch sichtlich unter Normbereich – Roman Weidenfellers Lächelsn wirkte ein wenig gequält, seine Gesichtsfarbe unterstrich, dass es ihm noch nicht wirklich besser ging. „Wir haben zusammen trainiert, beim Essen zusammen gesessen“, sinnierte er. „Vielleicht habe ich mich bei Marc angesteckt.“
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