BVB-Frühstarter: Perisic ist vier Tage vor den anderen Nationalspielern am Ball
DORTMUND Am 3. Juni absolvierte er für die Nationalmannschaft Kroatiens im Spiel gegen Ungarn (2:1) noch die letzten 71 Minuten der Saison 2010/11, nur 26 Tage später war Ivan Perisic (22) der Überraschungsgast beim ersten Training des Deutschen Meisters Borussia Dortmund.
«
1/1
»
Ein ehrfürchtiger Blick nach unten: BVB-Neuzugang Ivan Perisic verschaffte sich am Mittwoch von der Tribüne aus einen ersten Eindruck vom Signal Iduna Park. (Foto: Defodi)
Artikel aus diesem Ressort
Vier Tage vor allen anderen Nationalspielern, deren Urlaub erst am Sonntag endet, lief der Mann, für den der BVB 5,5 Millionen Euro in Richtung Brügge überweist, mit dem Kader und den vier weiteren Neuzugängen die ersten lockeren Runden der Sommer-Vorbereitung 2011.
„Freiwillig“, wie Pressechef Josef Schneck erklärte. Perisic stürzt sich mit Feuereifer in seine neue Aufgabe – wohl wissend, dass er auch eine andere Konkurrenzsituation vorfinden wird als bei seinem Ex-Klub in Belgien, wo er im offensiven Mittelfeld gesetzt war.
Schnelle Integration
„Ich weiß“, meinte er vor einigen Wochen im Interview, „dass der BVB ein laufintensives Spiel spielt und werde vorbereitet sein.“ Ob er sein Versprechen halten kann, wird Trainer Jürgen Klopp schon in den kommenden Tagen wissen, wenn die Ergebnisse des Laktattests, der am Mittwoch den zweiten Teil des Trainingstages bestimmte, vorliegen.
Mit Klopp, meinte Perisic nach seiner ersten Einheit auf Dortmunder Rasen am Trainingszentrum in Brackel, habe er über seinen vorzeitigen Einstieg ausführlich diskutiert. „Er war wie ich auch der Meinung, dass es sinnvoll für meine schnelle Integration ist, wenn ich ein paar Tage eher bei der Mannschaft bin.“
Harter Ausleseprozess
Perisic, der zunächst im Hotel wohnen wird und sich in aller Ruhe eine passende Wohnung suchen will, ist zunächst allein nach Dortmund gekommen. Die Freundin muss in Kroatien noch ein Jahr lang die Schulbank drücken, die Eltern und eine Schwester leben in Lille in Frankreich. Damit es an der nötigen Unterstützung nicht mangelt, „wollen sie alle mich möglichst oft hier besuchen kommen.“
Möglichst schnell will der BVB-Königstransfer dieses Sommers, der fließend Französisch und auch sehr gut Englisch spricht, sich auch einen Dolmetscher suchen. „Ich will Deutsch lernen“, sagt er, „das ist wichtig, damit ich auf dem Platz die Kommandos verstehe.“ Gerade in der Offensive ist der BVB durch die Verpflichtung des kopfballstarken und trotz seiner Größe wendigen Perisic künftig bestens bestückt.
Le Tallec zum FC St. Pauli?
Den Kampf um die vier offensiven Positionen vor der Doppel-Sechs nehmen gleich elf Spieler auf – darunter allerdings in Damien Le Tallec, der mit dem Zweitligisten FC St. Pauli über eine Ausleihe verhandelt, und Florian Kringe, der in Klopps Planungen keine Rolle spielt, zwei Spieler, die den BVB vor Ablauf der Transferperiode noch verlassen könnten. Dennoch wird der Kampf um die Stammplätze in der Offensive ein brutal harter Ausleseprozess. Perisics früher Start in Dortmund war daher auch ein Signal an die Kollegen: Er ist bereit.
„Freiwillig“, wie Pressechef Josef Schneck erklärte. Perisic stürzt sich mit Feuereifer in seine neue Aufgabe – wohl wissend, dass er auch eine andere Konkurrenzsituation vorfinden wird als bei seinem Ex-Klub in Belgien, wo er im offensiven Mittelfeld gesetzt war.
Schnelle Integration
„Ich weiß“, meinte er vor einigen Wochen im Interview, „dass der BVB ein laufintensives Spiel spielt und werde vorbereitet sein.“ Ob er sein Versprechen halten kann, wird Trainer Jürgen Klopp schon in den kommenden Tagen wissen, wenn die Ergebnisse des Laktattests, der am Mittwoch den zweiten Teil des Trainingstages bestimmte, vorliegen.
Harter Ausleseprozess
Perisic, der zunächst im Hotel wohnen wird und sich in aller Ruhe eine passende Wohnung suchen will, ist zunächst allein nach Dortmund gekommen. Die Freundin muss in Kroatien noch ein Jahr lang die Schulbank drücken, die Eltern und eine Schwester leben in Lille in Frankreich. Damit es an der nötigen Unterstützung nicht mangelt, „wollen sie alle mich möglichst oft hier besuchen kommen.“
Möglichst schnell will der BVB-Königstransfer dieses Sommers, der fließend Französisch und auch sehr gut Englisch spricht, sich auch einen Dolmetscher suchen. „Ich will Deutsch lernen“, sagt er, „das ist wichtig, damit ich auf dem Platz die Kommandos verstehe.“ Gerade in der Offensive ist der BVB durch die Verpflichtung des kopfballstarken und trotz seiner Größe wendigen Perisic künftig bestens bestückt.
Le Tallec zum FC St. Pauli?
Den Kampf um die vier offensiven Positionen vor der Doppel-Sechs nehmen gleich elf Spieler auf – darunter allerdings in Damien Le Tallec, der mit dem Zweitligisten FC St. Pauli über eine Ausleihe verhandelt, und Florian Kringe, der in Klopps Planungen keine Rolle spielt, zwei Spieler, die den BVB vor Ablauf der Transferperiode noch verlassen könnten. Dennoch wird der Kampf um die Stammplätze in der Offensive ein brutal harter Ausleseprozess. Perisics früher Start in Dortmund war daher auch ein Signal an die Kollegen: Er ist bereit.

Abstimmung wird geladen, bitte warten...
neuen Kommentar verfassen




