Samstag gegen Wolfsburg: Sahin freut sich auf Dribbelkünstler Diego
DORTMUND Vor dem Auswärtsspiel am Samstag in Dortmund bangt der VfL Wolfsburg um den Einsatz seines Star-Regisseurs Diego (25). Erstaunlicherweise hoffen ausgerechnet die BVB-Profis, dass der 15-Millionen-Euro-Zugang von Juventus Turin im Ruhrpott auflaufen kann.
«
1/1
»
Motiviert: BVB-Profi Nuri Sahin (Foto: dpa)
Artikel aus diesem Ressort
„Diego ist eine besondere Herausforderung für jeden defensiven Mittelfeldspieler“, sagt BVB-Kapitän Sebastian Kehl und stichelt: „Toll, dass er die Bundesliga bereichert. Aber ich glaube, dass Diego nicht die besten Erinnerungen an Spiele gegen uns hat. Vor allem nicht an Tinga.“ Der frühere BVB-Brasilianer hatte Diego zu dessen Bremer Zeiten mit einer Mischung aus Kletten- und Rambo-Stil bearbeitet. Und das ausgesprochen erfolgreich.
Ausbootung im Nationalteam
Sollte Diego am Samstag auflaufen können, würde er häufig die Wege von Kehl und Nuri Sahin kreuzen. Der Türke ist so giftig wie selten zuvor, legte nach seiner Nationalmannschafts-Degradierung („Ich wurde im Training als Linksverteidiger eingesetzt und habe unsere Länderspiele nur von der Tribüne aus gesehen“) am Mittwoch sogar eine Extraschicht ein, während viele andere Borussen schon unter der Dusche standen. „Ich habe ehrlich gesagt überhaupt keine Sorgen“, sagte Sahin, „dass wir Diego nicht in den Griff bekommen könnten.“
BVB-Trainer Jürgen Klopp begreift den Neu-Wolfsburger als „ein Phänomen, das sich nur Klubs mit riesiger Finanzkraft leisten können. Diego ist extrem ballsicher und torgefährlich. Ich wundere mich, dass er in Brasilien so eine untergeordnete Rolle spielt und bei Juventus Turin den Durchbruch nicht geschafft hat“.
Owomoyela bricht Training ab
Ob der Spielmacher mit der engen Ballführung, den tollen Drehungen auf engstem Raum und der Extraklasse-Schusstechnik in Dortmund beweist, was er wirklich kann? Diego selbst ist vorsichtig: „Ich bin noch nicht bei 100 Prozent und habe leichte Schmerzen. Ich hoffe, dass es für Dortmund reicht, und ich denke auch, es ist möglich.“
Ausbootung im Nationalteam
Sollte Diego am Samstag auflaufen können, würde er häufig die Wege von Kehl und Nuri Sahin kreuzen. Der Türke ist so giftig wie selten zuvor, legte nach seiner Nationalmannschafts-Degradierung („Ich wurde im Training als Linksverteidiger eingesetzt und habe unsere Länderspiele nur von der Tribüne aus gesehen“) am Mittwoch sogar eine Extraschicht ein, während viele andere Borussen schon unter der Dusche standen. „Ich habe ehrlich gesagt überhaupt keine Sorgen“, sagte Sahin, „dass wir Diego nicht in den Griff bekommen könnten.“
BVB-Trainer Jürgen Klopp begreift den Neu-Wolfsburger als „ein Phänomen, das sich nur Klubs mit riesiger Finanzkraft leisten können. Diego ist extrem ballsicher und torgefährlich. Ich wundere mich, dass er in Brasilien so eine untergeordnete Rolle spielt und bei Juventus Turin den Durchbruch nicht geschafft hat“.
Owomoyela bricht Training ab
Ob der Spielmacher mit der engen Ballführung, den tollen Drehungen auf engstem Raum und der Extraklasse-Schusstechnik in Dortmund beweist, was er wirklich kann? Diego selbst ist vorsichtig: „Ich bin noch nicht bei 100 Prozent und habe leichte Schmerzen. Ich hoffe, dass es für Dortmund reicht, und ich denke auch, es ist möglich.“
- BVB-Rechtsverteidiger Patrick Owomoyela brach am Mittwochnachmittag das Training ab. „Ich bin im Zweikampf mit dem Daumen hängen geblieben. Es schmerzt gerade sehr“, sagte der Abwehrspieler. Eine genaue Diagnose gab es am Abend noch nicht.
neuen Kommentar verfassen




