EM-Qualifikation: Sahin freut sich auf die Spiele gegen seine "zweite Heimat"
DORTMUND Schon am Sonntagvormittag gab es für den Borussen Nuri Sahin eine positive Nachricht. Bei der Auslosung der Qualifikationsgruppen zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine wurde seinem türkischen Nationalteam Deutschland zugelost.
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Nuri Sahin jubelt 2005 über sein Tor zum 2:0-Zwischenstand gegen die deutsche Nationalmannschaft. (Foto: dpa)
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„Über das Los freue ich mich natürlich. Jetzt trete ich gegen meine zweite Heimat an“, sagte Sahin nach der 2:3-Niedrlage gegen Frankfurt. Günther Netzer lobte im Anschluss der Auslosung das türkische Team: „Das ist eine hoch emotionale Truppe. Der türkische Fußball ist sehr stark.“ Bundestrainer Joachim Löw nannte die Türkei neben dem deutschen Team als Favorit auf den Gruppensieg.
BVB-Innenverteidiger Neven Subotic (Serbien) kämpft in einer Gruppe mit Italien, Nordirland, Slowenien, Estland und Färöer um die EM-Qualifikation. Eine der schwersten Gruppen, denn in Italien, Serbien und Slowenien treffen gleich drei WM-Teilnehmer aufeinander.
Schwierige Aufgaben für Hajnals Ungarn
Schier aussichtslos erscheint die EM-Qualifiaktion für Tamas Hajnal und Ungarn. Sein Team duelliert sich mit den Niederlanden, Schweden, Finnland, Moldawien und San Marino. Hajnals Mannschaft steht nur in der Außenseiterrolle. Genau so wie Dimitar Rangelov mit Bulgarien in der Gruppe G.
Gruppen mit Dortmunder Beteiligung:
► Gruppe A: Deutschland, Türkei (Nuri Sahin), Österreich, Belgien, Kasachstan, Aserbaidschan
► Gruppe C: Italien, Serbien (Neven Subotic), Nordirland, Slowenien, Estland, Färöer
► Gruppe E: Niederlande, Schweden, Finnland, Ungarn (Tamas Hajnal), Moldawien, San Marino
► Gruppe G: England, Schweiz, Bulgarien (Dimitar Rangelov), Wales, Montenegro
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