Innenbanddehnung im Knie: Weidenfeller im Glück - Langerak für Ernstfall gerüstet
DORTMUND Es herrschte so etwas wie vorsichtiger Optimismus am BVB-Trainingszentrum. Nachdem Roman Weidenfeller (30) am Dienstagabend nach einem Zusammenprall mit Mats Hummels das Training unter großen Schmerzen vorzeitig beendet hatte, gab es am Mittwoch eine Teilentwarnung.
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Der Moment, in dem es passierte. Weidenfeller am Mittwochnachmittag - das Knie schmerzt noch immer. (Foto: DeFodi)
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Die Kernspintomographie in der BG Unfallklinik Duisburg bei Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun ergab „nur“ eine Dehnung des Innenbandes im linken Knie des Schlussmanns sowie einen kleinen Einriss in der Kapsel.
Der Verdacht auf einen Innenbandriss, der eine mindestens sechswöchige Pause nach sich gezogen hätte, bestätigte sich nicht. „Wir hatten“, atmete Trainer Jürgen Klopp (43) auf, „Glück im Unglück.“
Erst 13 Gegentore
Ob Weidenfeller beim Liga-Gipfel am Samstagabend in der Münchner Allianz-Arena (18.30 Uhr, live bei Sky) nun doch noch im Tor stehen kann, wird sich erst am Freitag während des Abschlusstrainings klären. Teamarzt Braun schloss dies nicht kategorisch aus.
Ein Ausfall seiner klaren Nummer 1 im Top-Spiel bei den Bayern, das für viele BVB-Konkurrenten die letzte Chance darstellt, die dominierende Elf der Liga doch noch einzufangen, wäre für den BVB ein herber Schlag. Weidenfeller (kicker-Notenschnitt 2,70) ist hinter dem Schalker Manuel Neuer (2,59) zweitbester Torhüter der Liga, hat schon elf Mal zu Null gespielt und mit nur 13 Gegentoren mit Abstand die wenigsten Treffer kassiert.
"Darauf habe ich hingearbeitet"
Zweittorhüter Mitchell Langerak (22) ist ohne jede Bundesliga-Erfahrung, der Australier hat seit seinem Wechsel von Melbourne Victory zum BVB im vergangenen Sommer nur einmal in der BVB-Zweiten in einem Pflichtspiel auf dem Platz gestanden. Das war vor gut einer Woche beim 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach II.
Der Verdacht auf einen Innenbandriss, der eine mindestens sechswöchige Pause nach sich gezogen hätte, bestätigte sich nicht. „Wir hatten“, atmete Trainer Jürgen Klopp (43) auf, „Glück im Unglück.“
Erst 13 Gegentore
Ob Weidenfeller beim Liga-Gipfel am Samstagabend in der Münchner Allianz-Arena (18.30 Uhr, live bei Sky) nun doch noch im Tor stehen kann, wird sich erst am Freitag während des Abschlusstrainings klären. Teamarzt Braun schloss dies nicht kategorisch aus.
Ein Ausfall seiner klaren Nummer 1 im Top-Spiel bei den Bayern, das für viele BVB-Konkurrenten die letzte Chance darstellt, die dominierende Elf der Liga doch noch einzufangen, wäre für den BVB ein herber Schlag. Weidenfeller (kicker-Notenschnitt 2,70) ist hinter dem Schalker Manuel Neuer (2,59) zweitbester Torhüter der Liga, hat schon elf Mal zu Null gespielt und mit nur 13 Gegentoren mit Abstand die wenigsten Treffer kassiert.
"Darauf habe ich hingearbeitet"
Zweittorhüter Mitchell Langerak (22) ist ohne jede Bundesliga-Erfahrung, der Australier hat seit seinem Wechsel von Melbourne Victory zum BVB im vergangenen Sommer nur einmal in der BVB-Zweiten in einem Pflichtspiel auf dem Platz gestanden. Das war vor gut einer Woche beim 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach II.
Fotostrecke BVB-Training am 23. Februar
Langerak sieht sich dennoch vorbereitet auf den Tag X: „Darauf“, meinte er, „habe ich mit Roman und Torwarttrainer Teddy de Beer Tag für Tag hingerarbeitet.“ Und sein Trainer hat ohnehin keine Bedenken: „Notfalls kann Roman auch am Samstag im Hotel beim Bälle zuwerfen im Flur noch sein Okay geben“, meinte Jürgen Klopp: „Aber wenn es nicht geht, dann sagen wir: Welcome, Mitch!“- Stürmer Lucas Barrios (Schmerzen in der Kniekehle) will am Donnerstag wieder ins Training einsteigen.
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