Auswärtsspiel auf Schalke: Zu hohe Ticketpreise: BVB-Fans boykottieren Derby
Dortmund Ein Auswärtsspiel ist für Fußballfans eine wichtige Sache. Ein Derby auf Schalke erst recht. Umso schwerer dürfte ein Boykott den Fans von Borussia Dortmund fallen. Und doch ist das der Plan. Anlass sind die hohen Eintrittspreise - eine Entwicklung, die BVB-Fans mit Sorge sehen.
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Sorgen immer wieder für eine friedliche und stimmungsgewaltige Stadion-Atmosphäre: BVB-Fans - hier beim Gastspiel in Nürnberg im April 2010. Weniger friedlich verhielten sich jetzt zwei Borussen-Fans aus Soest. Sie erhielten eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, nachdem sie massenweise BVB-Aufkleber an Schilder und Ampelmasten pappten. (Foto: Archiv)
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Wenn am 19. September auf Schalke das diesjährige Revierderby angepfiffen wird, dann werden im BVB-Block viele bekannte Gesichter fehlen. Grund: Für das Derby gilt ein Top-Zuschlag. Fünf Euro mehr für Stehplätze, zehn Euro mehr für Sitzplätze. Der billigste Sitzplatz kostet also mindestens 40 Euro, der billigste Stehplatz 20 Euro.
Deutlich zu viel, sagen die Fans. „Da wurde eine Linie überschritten“, sagt Marc Quambusch. Das Vorstandsmitglied des Hamburger Fanclubs „Borussen Sailors“ gehört zu den Unterzeichnern eines erstaunlichen Aufrufes.
Auf Seiten des FC Schalke will man von zu hohen Ticketpreisen allerdings nichts wissen. Rolf Dittrich, Sprecher des FC Schalke 04, sagte: "Wir haben die Preise nur moderat angehoben." Außerdem sei der Verein "Vizemeister, und wir lagen immer im unteren Drittel" bei den Preisen. Und: "Gegen Hannover war der Gästeblock auch voll", so Dittrich, der allerdings einräumte, "die genauen Preise gerade nicht im Kopf" zu haben.
Schon recht früh regte sich Unmut unter den BVB-Fans. „Es war schnell die grundsätzliche Stimmung zu spüren, dass man bei diesen Preisen gar nicht hinfahren sollte“, sagte Quambusch. Anfang September dann die Entscheidung: Aus der Idee wurde ein handfester Boykott. Zahlreiche Fanclubs der Dortmunder riefen ihre Kartenkontingente für das Derby gar nicht erst ab, andere gaben ihre Tickets zurück.
Deutlich zu viel, sagen die Fans. „Da wurde eine Linie überschritten“, sagt Marc Quambusch. Das Vorstandsmitglied des Hamburger Fanclubs „Borussen Sailors“ gehört zu den Unterzeichnern eines erstaunlichen Aufrufes.
Schon recht früh regte sich Unmut unter den BVB-Fans. „Es war schnell die grundsätzliche Stimmung zu spüren, dass man bei diesen Preisen gar nicht hinfahren sollte“, sagte Quambusch. Anfang September dann die Entscheidung: Aus der Idee wurde ein handfester Boykott. Zahlreiche Fanclubs der Dortmunder riefen ihre Kartenkontingente für das Derby gar nicht erst ab, andere gaben ihre Tickets zurück.
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