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Höfl-Riesch Sechste beim Slalom in Zagreb

Zagreb (dpa) Maria Höfl-Riesch hob ratlos die Schultern und schaute enttäuscht auf den Boden - der dritte Podestplatz des WM-Winters wäre für die Doppel-Olympiasiegerin im Flutlicht von Zagreb durchaus möglich gewesen.

  • Maria Höfl-Riesch verpasste das Podium in Zagreb. Foto: Antonio Bat

    Maria Höfl-Riesch verpasste das Podium in Zagreb. Foto: Antonio Bat Foto: dpa

Doch im Finale des Weltcup-Slaloms in der kroatischen Hauptstadt hatte die 28 Jahre alte Skirennfahrerin beim vergeblichen Angriff nicht in den Rhythmus gefunden, 1,41 Sekunden fehlten auf Rang drei.

Der Sieg ging an die 17-jährige Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Sie gewann mit mehr als einer Sekunde Vorsprung vor der Schwedin Frida Hansdotter und der Kanadierin Erin Mielzynski. Die Gesamtweltcupführende Tina Maze (Slowenien) schied nach sechs Podestplätzen nacheinander aus. Shiffrin durfte sich nicht nur über den Sieg, sondern auch über die satte Prämie von 42 000 Euro freuen - und die Führung im Disziplin-Weltcup. «Heute war alles sehr gut, es hat sich sehr gut angefühlt», sagte der amerikanische Teenie.

Zwei Tage vor dem Herren-Rennen am Bärenberg mit München-Sieger Felix Neureuther hatte Höfl-Riesch einen nach eigenen Worten «soliden Lauf» im ersten Durchgang erwischt. Den geplanten Angriff konnte Höfl-Riesch, die in Zagreb 2009 gewonnen hatte, im Finale nicht umsetzen. Die 28-Jährige kam nicht richtig in Fahrt: Auf das dritte Stockerl der Saison nach dem Slalom-Sieg von Levi und Platz drei bei der Abfahrt von Lake Louise muss sie weiter warten. Zweitbeste Deutsche war Fanny Chmelar auf Platz 21.

«Das Fazit fällt nicht besonders gut aus, aber es wird wieder Rennen geben, wo es wieder besser wird. Das Abschneiden liegt deutlich unter den Erwartungen», sagte der deutsche Alpin-Direktor Wolfgang Maier. Lena Dürr schied im Finale als 16. des ersten Durchgangs aus. Die Oberstdorferin Christina Geiger war im ersten Lauf, wenngleich mit sehr guter Zwischenzeit, gescheitert. Barbara Wirth war zu langsam für den 2. Durchgang gewesen, Veronika Staber hatte auf einen Start verzichtet.

Shiffrin zeigte ihr großartiges Ski-Gefühl in Zagreb, ihre Teamkollegin Lindsey Vonn ist nach einer knapp dreiwöchigen Pause wieder in Europa zurück. Die viermalige Gesamtweltcupsiegerin bereitet sich eine Woche vor den Rennen in St. Anton in Österreich beim Schneetraining auf ihr Comeback vor. «Es fühlt sich großartig an, zurück zu sein und ich kann es kaum erwarten, wieder Rennen zu fahren», bekannte die 28-Jährige.

In der Vorbereitung zu seinem Auftritt am Sonntag in Zagreb musste indes Neureuther eine Schrecksekunde hinnehmen. Beim Training stürzte der dreimalige Weltcup-Sieger und zog sich leichte Prellungen zu. Ein Start am Sonntag sei aber «nicht in Gefahr», sagte Herren-Cheftrainer Karlheinz Waibel am Freitag.

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Autor
Christian Kunz, dpa
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    4. Januar 2013, 20:00 Uhr
    Aktualisiert:
    4. Januar 2013, 20:02 Uhr