Lüner SV: Trotz des 1:3 stimmte der Einsatz

LÜNEN Nach der jüngsten 1:3-Schlappe gegen den Aufsteiger und Zweiten Wickede macht Marcus Reis, Trainer des Landesligisten Lüner SV, seinem Team keine Vorwürfe. Die Mannschaft habe über 90 Minuten seine Marschroute konsequent umgesetzt.

  • Sebastian Brunner zieht gegen Westfalia Wickede für den Lüner SV ab. Im Hintergrund stehen Arndt Kempel und verdeckt Daniel Scharffetter.

    Sebastian Brunner zieht gegen Westfalia Wickede für den Lüner SV ab. Im Hintergrund stehen Arndt Kempel und verdeckt Daniel Scharffetter. Foto: Günther Goldstein

Dreimal stand der Lüner SV schon als 14. auf dem ersten der drei Abstiegsplätze. Jetzt rutschte er erstmals auf Platz 15 ab. „Wir müssen einfach aus den letzten vier Spielen dieses Jahres sechs oder besser sieben Punkte holen“, weiß Trainer Marcus Reis, wie er mit seiner Truppe am einfachsten das rettende Ufer erreicht.

Kempel als Alternative

Nach der jüngsten 1:3-Schlappe gegen den Aufsteiger und Zweiten Wickede macht er seinem Team keine Vorwürfe. Mit dem Einsatz seines Co Arndt Kempel versuchte Reis einen neun Coup zu landen. Der Coach hält ihn für gelungen. „Als ich mich für 20 Minuten in Mastholte einwechselte, hat dies nichts gebracht. Arndt mit seinen 35 Jahren ist drei jünger als ich, fitter. Er spielt anders als ich, kann im Defensivverband arbeiten, kommt über den Zweikampf, kann den Ball behandeln. Er kann jetzt den jungen Leute im Team helfen, die noch diese Hilfe brauchen.“

Für Reis stimmte gegen Wickede über 90 Minuten die Konstanz, hielt sein Team die vorgegebene Marschroute ein. Daniel Klaschik machte Torjäger Roman Schymanietz das Leben schwer, Matthias Baer hielt gut dagegen.

Durch viele Wechsel verunsichert

Der Trainer: „Vielleicht hätten wir nach der Gelb-Roten Karten gegen Izzet Celan auch das Spiel mit zehn Mann und einem 1:1 noch über die Bühne gebracht. Wir müssen nicht nur von einer Einheit reden, sondern uns immer als solche präsentieren, uns in den Zweikämpfen zeigen.“

Der Übungsleiter zeigt aber auch Selbstkritik: „Vielleicht hätten wir nicht so viel innerhalb der Mannschaft wechseln sollen. Für die jungen Spieler ist Konstanz wichtig.“


RESTPROGRAMM

Das Restprogramm des Lüner SV (15., 9 P.) für das Jahr 2009. In Klammern stehen die Ergebnisse aus dem Vorjahr und die aktuelle Platzierung und Punktzahl:

8.11. in Bockum-Hövel (14., 10 P., 0:2, 4:0)

15.11. gegen Weddinghofen (5., 21 P., 0:1, 0:1)

29.11. in Oestinghausen (12., 19 p., 1:1, 3:1)

6. 12. 1. Spiel der Rückrunde in Meschede (10., 13 P., 1:3, 1:2, Hinspiel 2:2)
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Autor
Bernd Janning
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    26. Oktober 2009, 17:13 Uhr
    Aktualisiert:
    17. Dezember 2013, 13:46 Uhr