2. Fußball-Bundesliga: Wenig Geld und kaum Erfolg - Rückschlag für Arminia
Bielefeld (dpa) BIELEFELD Wenig Geld und kaum Erfolg: Bei Arminia Bielefeld läuten neun Spieltage vor Saisonende die Alarmglocken. Die immensen Geldprobleme des Fußball-Zweitligisten lassen sich ohne Verluste nur mit einer sofortigen Rückkehr in die Eliteliga bewerkstelligen.
Bielefelds Nils Fischer (m), Markus Bollmann (r) und Karlsruhers Torschütze Gaetan Krebs (l) kämpfen um den Ball.
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Nachdem die Club-Führung unlängst Verbindlichkeiten von 15,5 Millionen Euro und eine Finanzierungslücke für die laufende Saison von 2,5 Millionen Euro eingeräumt hatte, verlangte die Deutsche Fußball-Liga (DFL) bis zum 5. März ein Konzept zum Schuldenabbau. «Die Unterlagen sind pünktlich angekommen», sagte Sportgeschäftsführer Detlev Dammeier. Einzelheiten nannte er nicht. «Ich werde mich nicht spekulativ beteiligen», meinte der Ex-Profi. Dammeier betonte aber: «Hier muss niemand Angst haben, in kürzester Zeit entlassen zu werden.»
"Gerstner-raus"-Rufe
Wenn es nach dem Willen einiger Fans geht, wird jedoch schon bald ein Posten frei - der des Trainers. Doch die «Gerstner-raus»-Rufe störten den Betroffenen nicht. «Was die hier rufen oder nicht, ist normal in dem Geschäft», meinte Gerstner. Anders reagierte KSC-Coach Markus Schupp. «Gerstner raus - wenn ich das schon höre. Das ist eine Hetzkampagne», schimpfte der ehemalige Bundesligaprofi, der mit seinem Freund Gerstner zusammen in der Jugend Fußball spielte.
Nach sechs Niederlagen in sieben Rückrundenspielen hatte KSC-Präsident Paul Metzger vor der Partie am Montagabend die zweite Trainerentlassung der Badener in der laufenden Saison nicht mehr ausgeschlossen. Doch mit dem Überraschungssieg in Ostwestfalen hat sich Schupp wohl zumindest vorübergehend Luft verschafft. «Nach den ganzen Diskussionen war das ein brutal wichtiger Dreier», sagte KSC-Coach Schupp.














