Fußball-Bundesliga: Watzke kritisiert Hopp: «50+1-Regel außer Kraft»
Dortmund (dpa) Hans-Joachim Watzke hat erneut schwere Vorwürfe gegen Dietmar Hopp erhoben. Nach der Ankündigung des Mäzens der TSG 1899 Hoffenheim, näher an den Trainer und die Mannschaft heranrücken zu wollen, forderte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund eine Reaktion der DFL.
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke richtet sich gegen das Vereins-Modell von Hoffenheim.
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Laut Watzke wird die sogenannte 50+1-Regel, die eine Mehrheitsbeteiligung und Einflussnahme finanzkräftiger Investoren in Clubs verhindern soll, «auf diese Art und Weise außer Kraft gesetzt». «Mit großem Interesse habe ich verfolgt, dass Herr Hopp jetzt ein Büro auf dem Trainingsgelände beziehen will. Mit diesem Vorhaben ist jetzt eine völlig neue Qualität erreicht. Wenn er, wie er sagt, näher an der Mannschaft sein will, dann soll er sich bitte schön vom Gesellschafter-Ausschuss zum Geschäftsführer bestimmen lassen. Dann soll er bitte schön operative Verantwortung übernehmen», sagte der BVB-Chef.
Hoffenheim bezieht Stellung
Der Dortmunder Bundesliga-Konkurrent hält die Vorwürfe für unberechtigt. «Die Aktivitäten von Dietmar Hopp für die TSG 1899 Hoffenheim stellen keinen Verstoß gegen die 50+1-Regel bzw. das Lizenzierungsverfahren der DFL dar», hieß es in einer Stellungnahme des Klubs. Hopp, der in Hoffenheim 49 Prozent an der Fußball Spielbetriebs GmbH hält, hatte nach dem mäßigen Abschneiden des Team in dieser Saison Konsequenzen angekündigt. Das große finanzielle Engagement des millionenschweren Geschäftsmanns in Hoffenheim hatte Watzke in der Vergangenheit mehrfach zu kritischen Äußerungen verleitet.














