22.02.2013 22:11 Uhr
Schriftgröße: A A A
Trainer vertraut Istanbul-Elf: Rückendeckung für Neustädter
Gelsenkirchen Von einer Trendwende ist beim FC Schalke 04 in den letzten Tagen oft die Rede. Trainer, Spieler und Manager sehnen sie herbei und erwarten am Samstagabend (18.30 Uhr) im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf endlich den Durchbruch. Denn Schalke braucht unbedingt einen Sieg, damit der Club nicht endgültig im königsgrauen Mittelmaß versinkt.
«
1/1
»
Roman Neustädter ist zu einem wichtigen Baustein in der Schalker Abwehr herangewachsen. Foto: Bernd Thissen
Artikel aus diesem Ressort
Damit das klappt, hat Trainer Jens Keller viele positive Aspekte beim 1:1 in der Champions League bei Galatasaray Istanbul in den Vordergrund gestellt. „Wenn wir etwas aus dem Champions-League-Spiel etwas mitnehmen, dann, wie einsatzfreudig und aggressiv die Jungs zur Sache gegangen sind und wie schnell sie umgeschaltet haben“, betont der 42-Jährige, der dem Kader von Istanbul vertrauen wird. Hinzu kommt noch Winter-Neuzugang Raffael, der in der Champions League nicht spielberechtigt war und statt dessen in Gelsenkirchen trainierte.
Bisher stand Raffael klar im Schatten von seinem Landsmann Bastos, dem die letzten drei Bundesligatore für den FC Schalke 04 gelangen. Manager Horst Heldt ist jedoch überzeugt davon, dass Raffael Schalke noch helfen wird.
Dieses Urteil gilt für Roman Neustädter schon seit Monaten nicht mehr. Der Nationalspieler steckt in einem hartnäckigen Formtief. Bezeichnend für seine schwache Verfassung war sein Fehlpass, der das Istanbuler 1:0 einleitete. Solche Patzer waren vom Nationalspieler in der Hinrunde kaum zu sehen. Neustädter gibt im Moment Rätsel auf, weil ihm für seine Verhältnisse unheimlich viele Fehler unterlaufen. In seinen ersten Spielen auf Schalke glänzte er als Abfangjäger im defensiven Mittelfeld, antizipierte viele Angriffe der Gegner und hatte die Fähigkeit, das Schalker Spiel zügig nach vorn zu leiten. Doch davon ist schon lange nichts mehr zu sehen.
Dennoch will Jens Keller von einer Spielpause für den 25-Jährigen nichts wissen. „Natürlich war Roman sehr enttäuscht, wie er das Istanbuler Tor eingeleitet hat. Aber in der zweiten Halbzeit habe ich ihn viel stärker gesehen. Er ist ein Typ, der immer positiv denkt. Ich bin fest davon überzeugt, dass er sich aus dem Tief herauskämpft“, gibt es vom Schalker Trainer volle Rückendeckung für den Nationalspieler. Deshalb wird Neustädter auch morgen in der Startformation stehen. Keller erwartet ein „schwieriges Geduldsspiel. Die Düsseldorfer werden aggressiv um jeden Ball kämpfen. Wir wissen, dass es nicht einfach wird.“
Wie unberechenbar der Aufsteiger ist, bekamen die Königsblauen im Hinspiel zu spüren. Nach dominanter erster Halbzeit und einer 2:0-Führung konnten die Schalker am Ende froh sein, dass die Partie 2:2 ausging. Für Keller hat dieses Spiel jedoch keine Bedeutung: „Damals war ich hier noch kein Cheftrainer.“
Für Kapitän Benedikt Höwedes ist klar, „dass wir nun definitiv nachlegen müssen. Düsseldorf ist sicher keine Laufkundschaft, aber das muss nun einmal unser Anspruch sein. Ich bin überzeugt, dass wir wieder an die starken Leistungen der Hinrunde anknüpfen können.“
Über den Schalker Einspruch gegen die Spielwertung der Partie in Istanbul hat sich Keller keine weiteren Gedanken gemacht: „Ich habe nach dem Spiel davon erfahren und finde das legitim. Aber mich als Trainer interessiert das nicht. Wir wollen die Spiele auf dem Rasen gewinnen.“ So wie morgen gegen Düsseldorf.
Bisher stand Raffael klar im Schatten von seinem Landsmann Bastos, dem die letzten drei Bundesligatore für den FC Schalke 04 gelangen. Manager Horst Heldt ist jedoch überzeugt davon, dass Raffael Schalke noch helfen wird.
Dieses Urteil gilt für Roman Neustädter schon seit Monaten nicht mehr. Der Nationalspieler steckt in einem hartnäckigen Formtief. Bezeichnend für seine schwache Verfassung war sein Fehlpass, der das Istanbuler 1:0 einleitete. Solche Patzer waren vom Nationalspieler in der Hinrunde kaum zu sehen. Neustädter gibt im Moment Rätsel auf, weil ihm für seine Verhältnisse unheimlich viele Fehler unterlaufen. In seinen ersten Spielen auf Schalke glänzte er als Abfangjäger im defensiven Mittelfeld, antizipierte viele Angriffe der Gegner und hatte die Fähigkeit, das Schalker Spiel zügig nach vorn zu leiten. Doch davon ist schon lange nichts mehr zu sehen.
Dennoch will Jens Keller von einer Spielpause für den 25-Jährigen nichts wissen. „Natürlich war Roman sehr enttäuscht, wie er das Istanbuler Tor eingeleitet hat. Aber in der zweiten Halbzeit habe ich ihn viel stärker gesehen. Er ist ein Typ, der immer positiv denkt. Ich bin fest davon überzeugt, dass er sich aus dem Tief herauskämpft“, gibt es vom Schalker Trainer volle Rückendeckung für den Nationalspieler. Deshalb wird Neustädter auch morgen in der Startformation stehen. Keller erwartet ein „schwieriges Geduldsspiel. Die Düsseldorfer werden aggressiv um jeden Ball kämpfen. Wir wissen, dass es nicht einfach wird.“
Wie unberechenbar der Aufsteiger ist, bekamen die Königsblauen im Hinspiel zu spüren. Nach dominanter erster Halbzeit und einer 2:0-Führung konnten die Schalker am Ende froh sein, dass die Partie 2:2 ausging. Für Keller hat dieses Spiel jedoch keine Bedeutung: „Damals war ich hier noch kein Cheftrainer.“
Für Kapitän Benedikt Höwedes ist klar, „dass wir nun definitiv nachlegen müssen. Düsseldorf ist sicher keine Laufkundschaft, aber das muss nun einmal unser Anspruch sein. Ich bin überzeugt, dass wir wieder an die starken Leistungen der Hinrunde anknüpfen können.“
Über den Schalker Einspruch gegen die Spielwertung der Partie in Istanbul hat sich Keller keine weiteren Gedanken gemacht: „Ich habe nach dem Spiel davon erfahren und finde das legitim. Aber mich als Trainer interessiert das nicht. Wir wollen die Spiele auf dem Rasen gewinnen.“ So wie morgen gegen Düsseldorf.
neuen Kommentar verfassen


