Gelungener Einstand: Premiere von 19:09 - Der schwarzgelbe Talk
DORTMUND Gelungene Premiere: "19:09 - der schwarzgelbe Talk" ging am Montagabend im Lensing Carrée Conference Center zum ersten Mal über die Bühne - und wurde zu einem vollen Erfolg. 120 geladene Gäste erlebten eine launige Unterhaltung zwischen BVB-Chef Hans-Joachim Watzke, Ikone Andreas Möller, Evonik-Chef Dr. Klaus Engel und unseren Moderatoren.
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke fand markige Worte bei "19:09 - der schwarzgelbe Talk". Assistiert wurde er von Andreas Möller (l.) und Evonik-Chef Dr. Klaus Engel. (Foto: Dieter Menne)
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BVB-Fieber in Wembley und Dortmund: Wie ist die Stimmung bei den Fans in London? Was passiert in der Heimat? Mit uns verpassen Sie nichts: Unsere Reporter tickern rund um die Uhr und live vor Ort."Ein großer Traum"
Großes Thema des Abends war die Partnerschaft zwischen Borussia Dortmund und Hauptsponsor Evonik. So berichtete Engel von seinen Reisen nach Asien, in denen er immer wieder auf den BVB angesprochen würde. „Dort schauen 600 Millionen Menschen der Borussia zu. Ich könnte einen Fanartikel-Shop aufmachen, so viele Anfragen bekomme ich. Angesichts der Wirtschaftskrise ist die Dauerkarte beim BVB derzeit die härteste Währung Europas.“
Fotostrecke Der schwarzgelbe Talk
Als Evonik 2006 bei der Borussia einstieg, war die Situation ganz anders als im Herbst 2012. „Die Startphase war schwierig“, meinte Engel, „Aber jetzt ist der BVB ein großer Traum für jeden Sponsor.“ BVB-Boss Watzke schloss aus, dass es noch einmal zu einer ähnlichen Situation wie bei der Fast-Insolvenz 2005 kommen könnte. „Dass wir wieder im Mittelfeld rumgurken und in wirtschaftliche Probleme kommen, halte ich für völlig ausgeschlossen“, sagte der 53-Jährige unter dem lauten Applaus der anwesenden BVB-Fans. Ein zweites Schwerpunktthema waren zwei Tage vor dem vielleicht entscheidenden Champions-League-Spiel in Amsterdam (Mittwoch, 20.45 Uhr) natürlich auch Dortmunds bisherige Auftritte in der Königsklasse.
Watzke pessimistisch
Warum sollte der BVB in dieser Saison nicht den Henkelpott gewinnen? Engel zeigte sich überzeugt, dass der BVB ganz oben angekommen sei. „Wir können es schaffen.“ Auch Möller, der 1997 mit dem BVB die Champions League gewinnen konnte, meinte: „Die Dortmunder haben die Messlatte sehr hoch gesetzt.“ Der gewohnt pessimistische Watzke wollte sich indes nicht so weit aus dem Fenster lehnen. „Wir sollten uns zunächst auf Ajax konzentrieren“, mahnte der BVB-Boss zur Besonnenheit. „Ich kann verstehen, dass das Feuer lodert. Es lodert auch in mir. Aber in der Champions League kann es ganz schnell vorbei sein.“
Im Anschluss an den rund 90-minütigen Talk, der mit der Ehrung von Jakub Blaszczykowski zum „besten Borussen des ersten Saisondrittels“ endete, ging es bei Currywurst und Bier in die dritte Halbzeit. Die nächste Ausgabe des „19:09“-Talks steigt am 21. Januar.











