VfL im DFB-Pokal: "Unsere Fähigkeiten zeigen"
BOCHUM Der Gastgeber vom Mittwochabend spielt zwar eine Liga höher, angehen möchte VfL-Trainer Karsten Neitzel das DFB-Pokal-Viertelfinale beim VfB Stuttgart aber wie zuletzt die Auswärtspartie beim Liga-Konkurrenten 1860 München.
Stürmer Kevin Scheidhauer hat seinen Platz am Mittwoch in der Anfangsformation sicher. Unklar ist noch, wer an seiner Seite spielt. (Foto: dpa)
- Vertrag bis 2015 Peter Neururer bleibt VfL-Trainer
- Erste Personalien Heiko Butscher vor Rückkehr, Interesse an Bastians
- Regionalliga West Abstiegsendspiel in Köln
- Profi-Debüt "Krasser" Start für Fabian Holthaus
- Kramer geht mit Tor Der Beste verabschiedet sich vom VfL
BVB-Fieber in Wembley und Dortmund: Wie ist die Stimmung bei den Fans in London? Was passiert in der Heimat? Mit uns verpassen Sie nichts: Unsere Reporter tickern rund um die Uhr und live vor Ort.Und die endete - auch mit viel Glück - mit einem 1:0-Erfolg der Bochumer. Glück brauche man auch im Spiel gegen den VfB, erklärte Neitzel am Montag bei der Pressekonferenz vor dem Pokalfight. "Und dazu müssen wir über uns hinauswachsen und die Stuttgarter dürfen nicht ihren besten Tag erwischen."
Vom Tor fernhalten
Es ist die Sache des Außenseiters, kompakt zu stehen und möglichst lange zu versuchen, den Favoriten vom eigenen Tor fernzuhalten. "Trotzdem dürfen wir nicht zu passiv in dieses Spiel gehen", fordert Bochums Trainer, "wir dürfen nicht vergessen, den Gegner anzulaufen und ihn zu Fehlern zu zwingen. Wir dürfen uns bei eigenem Ballbesitz nicht in die Hose machen, sondern sollten uns über viel Ballbesitz Selbstvertrauen holen." Dass er seiner Mannschaft in Stuttgart einiges zutraut, bekräftigte Neitzel noch einmal: "Meine Mannschaft hat unbestritten fußballerische Fähigkeiten. Aber wir müssen diese auch auf dem Platz zeigen."
Im Vergleich zum Zweitliga-Derby gegen den MSV Duisburg sind auf personellem Sektor keine großen Überraschungen zu erwarten. Zlatko Dedic, Michael Ortega, Mirkan Aydin und Slawo Freier fallen weiterhin aus. Zwar kehren Christoph Dabrowski und Yusuke Tasaka in den Kader zurück, dürften aber noch keine Option für die Anfangsformation sein. Für den Bochumer Angriff stellt sich letztlich die Frage, ob Nika Gelashvili oder Faton Toski an der Seite von Kevin Scheidhauer beginnen. "Dazu sind meine Überlegungen noch nicht abgeschlossen", meinte Neitzel.
Keine Schwachstellen
Dem Tabellenelften der 1. Liga bescheinigt Bochums Trainer ein Riesenpotenzial in der Offensive (u.a. Ibisevic, Okazaki, Harnik, Traore) und dazu keine signifikanten Schwachstellen im Teamgefüge. "Aus diesem Grund muss jeder in meiner Mannschaft in seinem Arbeitsbereich über sich hinauswachsen, wenn wir eine Chance haben wollen."
2650 Karten hat der VfL in Bochum für das Spiel abgesetzt. Das Interesse in Stuttgart war dagegen vergleichsweise gering. Mitte vergangener Woche waren erst 10000 Eintrittskarten für das Spiel verkauft.











