Das B1-Derby: Es geht um Punkte und Prestige
BOCHUM Für den VfL Bochum geht es heute nicht nur darum, im prestigeträchtigen Derby gegen Borussia Dortmund eine gute Figur abzugeben.
Beim Derby im Blickpunkt: VfL-Trainer Heiko Herrlich. (Foto: Daniel Maiß)
"Mit den 27 Punkten, die wir jetzt auf dem Konto haben, ist bislang noch jede Mannschaft aus der Bundesliga abgestiegen", warnt VfL-Torhüter Philipp Heerwagen vor Selbstzufriedenheit. Dazu bestehe kein Grund, denn nach der klaren Niederlage beim Deutschen Meister VfL Wolfsburg ist der Abstand zum Relegationsplatz von neun auf sieben Punkte geschmolzen.
Was der VfL Bochum heute Nachmittag vom Nachbarn zu erwarten hat, lässt sich im Vorfeld nicht exakt skizzieren. Das Team von Trainer Jürgen Klopp fiel bislang in der Rückserie durch Unbeständigkeit auf. Vier Siegen stehen auch vier Niederlagen gegenüber. In ihren letzten drei Auswärtsspielen kassierten die Dortmunder jeweils Niederlagen, dazu gab es in der Rückrunde schon 15 Gegentore.
Kein Spaziergang Davon will sich Klopps Amtskollege Heiko Herrlich nicht blenden lassen. "Die Dortmunder wollen ins internationale Geschäft und haben deshalb den Anspruch, das Spiel bei uns gewinnen zu wollen. Darauf müssen wir vorbereitet sein und den Kampf annehmen." Dortmund darf sich darauf einrichten, dass die Begegnung im rewirpowerSTADION kein Spaziergang wird. "Wir werden dagegen halten und haben die Qualität, um uns auch gegen stärkere Gegner durchzusetzen", kündigt Herrlich Widerstand an.Probleme gab es beim VfL zuletzt in der Offensive, weshalb die Sorge um den Einsatz von Stanislav Sestak (Rücken) unter der Woche berechtigt war. "Er hat während seiner Trainingspause nicht so viel Kraft verloren", erklärte Heiko Herrlich, "ich habe einen guten Eindruck und denke, dass ich mit ihm planen kann."











