Besuch in Bremen: Herrlich nimmt Werder gegen Valencia unter die Lupe
BOCHUM Bremen ist für Trainer Heiko Herrlich nicht erst Samstag zum Bundesliga-Duell an der Weser eine Reise wert. Der VfL-Trainer fährt bereits am Donnerstag an die Weser - und nutzt die Gelegenheit, um Werder Bremen in der Europa League gegen den FC Valencia unter die Lupe zu nehmen.
Noch keine Abstiegsangst spürbar: Heiko Herrlich. (Foto: dpa)
Die Hanseaten verfügten nämlich nicht nur über einen großen, sondern auch qualitativ gut aufgestellten Kader. Herrlich: "Wir dürfen uns da nicht blenden lassen. Die Bremer sind bereits seit Jahren diesen Drei-Tage-Rhythmus gewohnt." Sachliche Analyse Die 1:4-Niederlagen in Wolfsburg sowie gegen Borussia Dortmund habe er in dieser Woche mit seiner Mannschaft "sachlich analysiert", sagte Heiko Herrlich, "dabei haben wir gemerkt, dass sich ein Muster durch beide Spiele gezogen hat: Wir haben bei eigenem Ballbesitz einfach zu viele Fehler gemacht."
Die Analyse relativiere laut Herrlich auch die beiden deutlichen Resultate: "Das lag nicht allein an der Qualität unserer Gegner. Der VfL Wolfsburg und Dortmund stehen auf einer Stufe mit Schalke und dem VfB Stuttgart. Und gegen diese Gegner haben wir ja mit enormen Aufwand auch positive Ergebnisse erzielt."
Was den VfL-Trainer in seiner These bestärkt: "99 Prozent Bereitschaft reichen nicht. Aber wir haben zuletzt schon oft bewiesen, wie es geht. Ich bin sicher, dass es für uns in Bremen klappen wird, wenn wir wieder 100 Prozent abrufen."
Zufrieden mit Holtby Sehr zufrieden ist Herrlich mit seinem Winter-Neuzugang Lewis Holtby. Dem Mittelfeldmann gesteht der Trainer Fehler im Spiel ein: "Wenigen ist bewusst, dass er in den Spielen an unheimlich vielen Aktionen beteiligt ist. Wer viel macht, läuft natürlich auch Gefahr, mehr Fehler zu machen, als die Spieler, die nicht in Erscheinung treten. Ich bin mit den Qualitäten von Lewis zufrieden. Er ist einer, der andere Spieler sehr gut in Szene setzt."











