Stimmen zum B1-Derby: "Milos Maric hat uns geschwächt"
BOCHUM Große Enttäuschung im VfL-Lager nach der herben 1:4-Niederlage im Derby gegen den BVB. Entsprechend war die Ernüchterung in den ersten Kommentaren.
Ärgerlich: VfL-Sportvorstand Thomas Ernst. (Foto: dpa)
Thomas Ernst, VfL-Sportvorstand: Keinen Vorwurf an die Mannschaft, denn die musste über eine ordentliche Strecke das Derby mit nur zehn Spielern bestreiten. Milos Maric hat uns in einer entscheidenden Phase des Spiels und der Saison geschwächt. Ich denke, er weiß, was er angerichtet hat. Ob es Konsequenzen gibt, werden wir aber nicht öffentlich diskutieren. Gegen eine so starke Mannschaft wie den BVB wird es immer schwer, wenn du einem Rückstand hinterrennen musst.
Mimoun Azaouagh: Wir haben alles versucht, aber nach dem 1:3 und in Unterzahl war es natürlich schwer, noch einmal ins Spiel zurückzukommen. Wir haben nie gesagt, dass wir schon gerettet sind. Es ist jedem von uns klar, dass es bis zum Saisonende eng bleibt.
Christian Fuchs: Der BVB hat von Beginn ein gutes Forechecking gespielt und wir haben uns durch den Feldverweis geschwächt. Bislang hatten wir eine gute Rückrunde gespielt, aber die zwei Niederlagen in Wolfsburg und jetzt gegen Dortmund waren schon gewaltige Dämpfer. Uns war schon klar, dass wir in der Rückrunde nicht ewig ungeschlagen bleiben. Aber das müssen wir jetzt erst einmal sacken lassen und uns ab Montag auf das nächste Spiel gegen Bremen konzentrieren.
Jürgen Klopp, BVB-Trainer: Das war eine starke Anfangsphase von uns. Wir haben lebendig gespielt, gut gegen den Ball gearbeitet, Chancen herausgespielt und Tore gemacht. Nach der Roten Karte gab es eine Wendung, die wir so nicht haben wollten. Nach Bochums Anschluss haben wir aber die Kontrolle über das Spiel zurückgewonnen. Für die entscheidende Phase wünsche ich dem VfL alles Gute. Ich bin sicher, dass wir uns in der nächsten Saison hier wiedersehen.











