Letzter Olympia-Test für Eishockey-Auswahl
Frankfurt/Main (dpa) Der einzige Olympia-Test der Eishockey-Nationalmannschaft wird zur letzten Bewährungschance für die Wackelkandidaten im Vancouver-Kader. Mindestens vier der 25 nominierten Profis für die Partie gegen Lettland in Frankfurt/Main werden nicht nach Kanada reisen.
Uwe Krupp muss eine Auswahl treffen.
- Noch nicht in WM-Form: DEB-Team in Weißrussland Letzter
- DEB-Auswahl kassiert klare Pleite in Weißrussland
- Kein Namenssponsor: Aber DEG findet neue Geldgeber
- Neue Runde in Köllikers WM-Casting
- Ingolstadts Bouck fehlt fünf bis sechs Wochen
«Nach dem Spiel treffen wir unsere letzten Personalentscheidungen», bestätigte Bundestrainer Uwe Krupp. 19 oder 20 Spieler dürfen ins Flugzeug nach Vancouver steigen. Bis zum Vorabend des ersten Olympia-Auftritts gegen Schweden am 17. Februar muss der Coach sein endgültiges Aufgebot benennen.
Eine finale Entscheidung könne er jedoch erst treffen, «wenn feststeht, ob auch alle NHL-Spieler fit sind», erklärte Krupp. Sieben Deutsche aus der nordamerikanischen Profiliga NHL wurden vom Bundestrainer für Olympia nominiert. Beim Test gegen die Letten fehlen diese Spieler zwar, für das olympische Turnier sind sie jedoch gesetzt. Insgesamt muss Krupp bis zum Meldeschluss 23 Akteure in seinen Kader berufen, der Rest muss die Heimreise antreten.
Fehlen wird auf jeden Fall der Düsseldorfer Jason Holland. Der Verteidiger der DEG Metro Stars wurde am vergangenen Wochenende von Krupp wegen seiner Formkrise aus dem Aufgebot gestrichen. Gegen Lettland soll der gebürtige Kanadier aber dabei sein. «Wir haben uns die Entscheidung um Jason Holland nicht leicht gemacht. Jason hat in der Nationalmannschaft stets eine gute Leistung gezeigt und sich daher seine Nominierung - zumindest in den erweiterten Olympia-Kader - verdient», sagte Krupp. Nach dem Ausscheiden von Holland aus dem engeren Kreis hat der Bundestrainer die beiden Mannheimer Denis Reul und Marcus Kink in das Aufgebot für das Lettland-Spiel berufen. Damit umfasst der Kader in Frankfurt nun 25 Spieler.
Zuletzt hatte sich der Bundestrainer mehrfach darüber beklagt, kaum Gelegenheit für Tests und zur Vorbereitung auf Vancouver zu haben. «Wir machen absolut das Minimalprogramm», haderte Krupp. Gegner bei Olympia sind neben Titelverteidiger Schweden noch Finnland und Weißrussland.















